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Nokton 25/0.95 vs. Panasonic Lumix DG 25/1.4

Mittwoch, 28. September 2011


Review Voigtländer Nokton 25mm f/0.95 und Panasonic Lumix 25mm f/1.4

“Nichts ist wichtiger als Lichtstärke.” Dieser oft strapazierte Satz gilt besonders für Objektive, die an Micro Four Thirds verwendet werden sollen, denn durch den Formatfaktor 2 nimmt die Tiefenwirkung bei gleicher Blende gegenüber Kleinbild spürbar ab. Was für Makroaufnahmen hilfreich sein kann, lässt bei Verwendung von Weitwinkel- oder Normalbrennweiten und wenn eine Blickführung durchs Motiv gefragt ist, gelegentlich zu wünschen übrig. 2009 nahm Cosina sich dieser Problematik an und konstruierte den amtierenden Lichtstärke-Weltmeister für das Micro Four Thirds-Bajonett, das Voigtländer Nokton 25/0.95. Dieses Objektiv ist fantastisch, sowohl vom Handling her als auch von seinen optischen Leistungen. Aber es gibt einen Haken: Es bietet keinerlei elektronische Kontakte und keine automatische Scharfstellung an. Wer diese sucht und nicht wesentlich auf Bildqualität verzichten möchte, wird nun bei Panasonic fündig.

Das neue Panasonic Lumix Leica DG 25mm F1.4 ASPH, so die korrekte Bezeichnung, ist knappe 2 Zentimeter kürzer als das Nokton, etwas dicker, wesentlich leichter und obendrein mit etwa 600 Euro günstiger zu haben. Schon ab der größten Blendenöffnung f/1.4 liefert das Objektiv scharfe und kontrastreiche Aufnahmen. Die Bilder mit gleichen Blendenwerten sind denen des Nokton zum Verwechseln ähnlich. Farblich kommen sie etwas kühler daher, bei Offenblende mit einer Vignette, die das Bild im Vergleich insgesamt dunkler erscheinen lässt. Bereits ab Blende f/2.0-2.8 arbeitet es absolut auf dem Niveau der aktuellen MFT-Referenz.

Bedauerlicherweise ist die Springblende des Lumix DG 25/1.4 in ruhiger Umgebung sehr laut. Benutzer aktueller Panasonickameras (Lumix GH, GF) haben hier derzeit einen nennenswerten Vorteil gegenüber PEN-Usern. Denn der Liveview scheint bei den Modellen verschieden zu arbeiten. An einer Olympus E-PL1 sowie auch an der aktuellen E-P3 “klappern” die Blendnlamellen beim Kameraschwenk vom Hellen ins Dunkle und umgekehrt. Zusätzlich auch dann, wenn nur der Auslöser im Autofokusbetrieb angetippt wird. Diese Geräuschkulisse dürfte zum Beispiel bei Lesungen oder Kirchenzeremonien von den Anwesenden als sehr störend empfunden werden. Hoffen kann man hier nur auf ein baldiges Firmware-Update für das Objektiv oder die genannten Kameramodelle. Bis es so weit ist, empfiehlt es sich, an den PENs regen Gebrauch von der Messwertspeichertaste für die Belichtung zu machen, da diese die Blendenöffnung fixiert und das “Klappern” verhindert.

Unten finden Sie wie immer eine Reihe von Beispielbildern unter Verwendung beider Objektive an der Olympus E-PL1. Die Bilder stammen direkt aus der Kamera und sind nicht bearbeitet oder beschnitten, um einen objektiven Vergleich zu ermöglichen. Sie zeigen, wie dicht Nokton und Lumix qualitativ beieinander liegen und dass man die Entscheidung für oder gegen einen der Kandidaten eher vom Einsatzgebiet her treffen sollte. Das Nokton bietet die geringere Naheinstellgrenze und die höhere Lichtstärke an, das Lumix punktet vor allem durch seinen zügigen Autofokus und die etwas kompaktere Baulänge. Diese entspricht im Übrigen exakt der des Leica Summilux-M 50/1.4 ASPH, das äquivalent zum Kleinbild den gleichen Bidwinkel besitz.


Größenvergleich Nokton 25mm f/0.95, Summilux-M 50mm f/1.4 ASPH FLE (KB), Panasonic Lumix 25mm f/1.4

Full size samples Voigtländer Nokton 25/0.95 vs. Panasonic Lumix DG 25/1.4 ASPH
Original Kamera Jpgs, Olympus PEN E-PL1
Review ©2011 by peterlueck.com

Links: Nokton, rechts: Lumix (Anklicken für das Original)
P9271446 Nokton 25/1.4 @ f/4.5 P9271445 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/4.5
P9271441 Nokton 25/1.4 @ f/2.8 P9271442 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/2.8
P9271428 Nokton 25/1.4 @ f/1.4 P9271429 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/1.4
P9271427 Nokton 25/1.4 @ f/1.4 P9271426 Panasonic Lumix DG 25/1.4
P9271414 Nokton 25/1.4 @f/4.0 P9271416 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @f/4.0
P9271409 Nokton 25/1.4 @ f/4.5 P9271408 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/4.5
P9271323 Nokton 25/1.4 @ f/1.4 P9271321 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/1.4
P9271318 Nokton 25/1.4 @ f/3.5 P9271317 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/3.5
P9271314 Nokton 25/1.4 @ f/4.0 P9271312 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/4.0

Beide Objektive an der Naheinstellgrenze:
Links: Nokton, rechts: Lumix (Anklicken für das Original)
Minimum distance, Nokton 25/1.4 @ f/8 (P9281486) Minimum distance, Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/8 (P9281487)

Beide Objetive bei Offenblende:
Links: Nokton, rechts: Lumix (Anklicken für das Original)
P9271431 Nokton 25/1.4 @ f/0.95 P9271430 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/1.4

PS: Zum Voigtländer Nokton 25/0.95 erschien auf peterlueck.com bereits ein Review mit hochauflösenden Low-Light-Straßenszenen aus London. Bitte folgen Sie diesem Link.

JPEGmini reduziert Größe von Bilddaten

Freitag, 26. August 2011

Auf der Electronic Imaging Konferenz SPIE in San Francisco (USA) wurde ein neues Tool zur Kompression von üblichen JPEGs vorgestellt. Eine neue zum Patent angemeldete Technologie namens “JPEGmini” soll das Datenvolumen von hochauflösenden JPGs erheblich reduzieren können ohne, dass der Betrachter einen visuellen Verlust an Bildqualität feststellen kann. Das Tool soll dabei auf einen Algorithmus zur Rekompression setzten, der die Wahrnehmung des menschlichen Auges nachahmen kann und dessen Encoder Reduktionen bis zu 80% der ursprünglichen Datenmenge möglich macht. Mit dem neuen Format ließen sich Zeit und Kosten für das Bereitstellen und Verbreiten von Bildern erheblich einsparen, Hochauflösende Fotos könnten so unkompliziert per eMail verschickt werden und würden weniger Speicherplatz belegen. JPEGmini bietet derzeit einen Online-Dienst zum testen eigener Bilder an. Unten eine Gegenüberstellung des konventionellen JPEG-Formates aus Adobe® Lightroom 3.5 und des JPEGmini-Formats, fotografiert mit einer Leica M9.

Originalfiles zum Vergleich JPG (links, 17,5 MB) vs. JPEGmini (rechts, 3,5 MB):

L1005144 JPEG from Lightroom 3.5 L1005144 New JPEGmini Format

Voigtländer Nokton 25/0.95 · Die Jackentaschenlampe

Dienstag, 09. November 2010


Lichtstärke für mFT – Das Voigtländer Nokton 25mm f/0.95 ©2010 by peterlueck.com

Jeder, der schon einmal ein Leica Noctilux an einer Leica M probiert hat, wird zweierlei zu schätzen wissen: Erstens die vergleichsweise kompakte Größe dieser Kombination und zweitens deren aussergewöhnliche Möglichkeiten der Bildgestaltung. Mit dem neuen Voigtländer Nokton 25mm f/0.95 MFT ist nun eine Normalbrennweite im Jackentaschenformat auch für mFT zu haben, die sowohl beim Spiel mit selektiver Schärfe als auch unter ungünstigen Lichtbedingungen ihre Trümpfe ausspielen kann.

Eine solche Kombination hat ihren Preis, nicht nur bei Leica. Auch z.B. bei Canon muss man eine größere Menge Geld für ein EF 50/1.2 oder gar ein EF 50/1.0 in die Hand nehmen. Die japanische Objektivmanufaktur Cosina hat unter dem Label “Voigtländer” den Anhängern von Micro Four Thirds diesbezüglich aber eher ein “Geschenk” gemacht und stellt diese optische Meisterleistung mit gleichem Bildwinkel und gleicher Lichtstärke für einen Bruchteil des Preises des o.g. Leica-Objektivs zur Verfügung. Mehr noch, denn mit einer Naheinstellgrenze von nur 15 Zentimetern und einer sensorbedingten Erweiterung der Tiefenschärfe werden Bilder im Nahbereich möglich, die so, zumindest mit dem Noctilux, kaum umsetztbar sind. Andersherum benötigt mFT eben wegen des Formatfaktors 2 bei mittleren Motivabständen vor allem eines, um den Schärfeverlauf mit in die Bildgestaltung einfließen zu lassen: Lichtstärke! Zahlreiche manuelle Adapterlösungen mit hochlichtstarken Festbrennweiten von Olympus OM, Leica/Voigtländer M und Canon FD machten dies bislang möglich. Nun gibt es eine weitere Gelegenheit bei mFT, ganz ohne Adapter.

Das Voigtländer Nokton 25mm f/0.95 MFT entspricht in Größe und Gewicht in etwa dem Leica SUMMICRON-M 1:2.0/75 ASPH und ist ebenso manuell zu bedienen. Blende und Fokus lassen sich Cosina-typisch präzise und leicht einstellen, die Verarbeitung ist auf höchstem Niveau.


Die Entfernungsskala des Objektivs ist zu zwei Drittel dem Nahbereich bis 1 Meter vorbehalten. Der Abstand der Einstellwerte auf dem Objektiv von 1 bis 2 Meter beträgt lediglich 1 Zentimeter. Der Abstand der Markierungen für 2 Meter und unendlich ist ebenso groß.

Das Nokton ist für seinen Anwendungszweck bereits bei offener Blende ausreichend scharf und bietet abgeblendet eine hervorragende Schärfe. Ein gewisses Maß an Vignettierung und auch an Purple Fringing ist bei Blende 0.95 auszumachen, fällt aber deutlich geringer aus als man es erwarten würde. Erste Schnappschüsse lassen auf ein ansprechendes Bokeh schliessen. Bei Aufnahmen mit selektiver Schärfe erzeugen 10 Lammellen eine beinahe kreisrunde Irisblende, die zu einer wohltuenden Wiedergabe der Unschärfebereiche beiträgt. Ich werde das Objektiv in den nächsten Tagen weiter mit der Olympus PEN E-PL1 ausprobieren und sobald sich Zeit findet an dieser Stelle ein kleines Review und natürlich mehr Bilder nachreichen.

First Full size samples, Voigtländer Nokton 0.95/25 mFT
unerarbeitete Kamera-Jpgs (Anklicken für das Original)

Camera Jpg @ f/0.95, PB103896 Camera Jpg @ f/0.95, PB103835
Camera Jpg @ f/5.6, PB114103 Camera Jpg @ f/0.95, PB103903
Camera Jpg @ f/5.6, PB104015 Camera Jpg @ f/0.95, PB103949
PB114231 Camera Jpg @ f/0.95, PB114233
Camera Jpg @ f/5.6, PB114105 PB114111
Camera Jpg @ f/5.6, PB114102 Camera Jpg @ f/0.95, PB114093
Camera Jpg @ f/5.6, PB114132 Camera Jpg @ f/0.95, PB114212
Camera Jpg @ f/0.95, PB114251 Camera Jpg @ f/5.6, PB114081
Camera Jpg @ f/0.95, PB134381 Camera Jpg @ f/0.95, PB114160
Camera Jpg @ f/5.6, PB103991 Camera Jpg @ f/0.95, PB164457

Olympus Zuiko OM 50/1.4 und ED 50/2.0 Macro

Dienstag, 12. Oktober 2010


Olympus Zuiko OM 50mm/1.4 vs. Zuiko ED 50mm/2.0 Macro

Leichtes Tele gefällig? Gerade an mFT sollte es natürlich lichtstark, einigermaßen kompakt und bezahlbar sein?! Ok. Via Adapter kommen an der PEN neben den üblichen Verdächtigen von z.B. Voigtländer, Leica, Zeiss, Minolta und Canon FD natürlich auch die älteren Primes von Olympus in Betracht. Die kleinen manuellen Zuikos des OM-Systems (1972-2003) waren schließlich seinerzeit das Arbeitsglas von Helmut Newton und von ausgezeichneter Qualität. Gerade Lichtstärke findet sich in den Festbrennweiten des OM-Systems reichlich und das hat sich inzwischen auch herumgesprochen. Die Nachfrage und somit die Gebrauchtpreise zogen kräftig an. Ein OM Zuiko Auto-S 55/1,2 oder ein OM Zuiko Auto-Macro 90/2.0 kostet so heute schnell mal ein paar Hundert, ein OM Zuiko APO Auto-T 350/2,8 gar einige Tausend Euro.

Günstiger zu bekommen, sind die 50mm Brennweiten – insbesondere das 50/1.8 und das 50/1.4. Letzteres habe ich wechselweise mit dem aktuellen Zuiko ED 50/2.0 Macro als Referenz an der PEN probiert und stelle unten jeweils 10 Fullsize-Bildbeispiele mit den Objektiven vor. Beide Lösungen mit 47° Bildwinkel sind – z.T. schon wegen des nötigen Adapters – kaum mehr als kompakt zu bezeichnen, jedoch sind sie immer noch deutlich kleiner und leichter als die meisten lichtstarken 100mm-Objektive für Kleinbild.

Das Handling gefällt – vor allem der direkte Schärfering mit Entfernungsskala des OM. Ebenso die Einstellung per Display-Lupe und dem el. Aufstecksucher VF-2, der gerade in heller Umgebung sehr nützlich sein kann. Beim 50/2.0 Macro kann man mittels Four-Thirds-Adapter MMF-1 zudem noch den Autofokus benutzen, wenngleich dieser recht laut und macrotypisch behäbig arbeitet. Das aktuelle Zuiko glänzt an der E-PL1 bereits bei f/2.0 mit Bildqualität und Schärfe, während das betagte OM einen eher seidigen Look bei Offenblend liefert. Einmal von den äussersten Bildecken abgesehen, kommt bei Blendenwerten um 2.0/2.8 auch das OM an die Detailschärfe des 50/2.0 Macros heran. Abgeblendet sind beide tadellos, das 50/2.0 Macro meist etwas kontrastreicher und kräftiger in den Farben. Will man eine Nachbearbeitung sparen, bietet es sich bei Verwendung der OM-Version daher an, den Bildmodus der E-PL1 auf “Vivid” einzustellen oder in den Jpg-Vorgaben die Sättigung etwas zu erhöhen. Insgesamt sind beide Objektive eine Empfehlung an mFT, so unterschiedlich – auch im Preis – sie letztlich sind. Die nachfolgenden, unbearbeiteten Proben direkt aus der Kamera mögen helfen, je nach persönlicher Wichtung eine Auswahl zu treffen.

Olympus Zuiko OM 50mm/1.4, Kamera-Jpg’s
(Anklicken für das Original)
Camera Jpg, PA100897 Camera Jpg @ f/1,4 (PA100926)
Camera Jpg, PA101014 Camera Jpg @ f/1,4 (PA100892)
Camera Jpg @ f/1,4 (PA101030) Camera Jpg, PA100973
Camera Jpg @ f/1,4 (PA080525) Camera Jpg, PA100976
Camera Jpg, PA100876 Camera Jpg @ f/1,4 (PA100924)

Olympus Zuiko ED 50mm/2.0 Macro, Kamera-Jpg’s
(Anklicken für das Original)
Camera Jpg, PA090821 Camera Jpg @f/2.0, PA070441
Camera Jpg @ f/2.0 (PA070455) Camera Jpg, PA090688
Camera Jpg, PA090667 Camera Jpg, PA090644
Camera Jpg, PA111154 Camera Jpg, PA111209
Camera Jpg, PA090786 Camera Jpg, PA111173

©2010 by peterlueck.com, Alle Rechte reserviert

Handy-Fotos · Nokia N97-mini

Montag, 30. August 2010


Ansehnlich – unbearbeitete Abzüge aus dem Nokia N97 mini

Fotografieren wird immer leichter. Kompakte Kameras haben dank größerer Sensoren in den letzten zwei Jahren deutlich an Bildqualität gewonnen und lassen immer mehr auch die Bildgestaltung durch gezielte Tiefenschärfe zu. Die Ergebnisse aus Sigma DP, Leica X1, Sony NEX oder den neueren mFT-Minis von Panasonic und Olympus sind unter Idealbedingungen kaum noch von denen aus schweren Einsteiger-DSLRs zu unterscheiden. Einige bieten sogar die Möglichkeit, Objektive zu wechseln. Preiswerte Kompaktkameras mit Zoom setzen dagegen konstruktionsbedingt noch immer auf Minisensoren, wie sie ähnlich auch in Mobiltelefonen eingesetzt werden. Zwar kann man die ausnahmslos digitalen Zooms der Handy-Kameras kaum für anspruchsvollere Bilder verwenden, in ihrem Nenn-Blickwinkel aber leisten die Geräte einiges. Das aktuelle Nokia Smartphone N97-mini zum Beispiel hat eine Auflösung von 5 Megeapixeln, einen Blitz, ein Zeiss Tessar 2.8/5.4-Objektv und u.a. die Möglichkeiten, Weißabgleich und ISO einzustellen. Das Fotografieren mit dem fingerdicken Nokia-Zwerg (135 Gramm) ist dank Autofokus und Extra-Auslöser an der Gehäuseseite ein Kinderspiel. Auch Belichtungskorrekturen, Sättigung, Kontrast und Schärfe sind einstellbar. Einen Satz unbearbeiteter Urlaubsbildchen aus der Handycam habe ich mal bei Snapfish ausbelichtet. Die Bilder können sich im Vergleich zu Zoomkompakten durchaus sehen lassen und haben eine ähnliche Tiefenschärfe. Für kleinere Abzüge, Onlinegalerien, Foren und Blogs reicht die Qualität allemal.

Test Samples Nokia N97mini, unbearbeitet:
(Anklicken zum Vergrößern)

18082010192 18082010195
07082010103 15072010021
17082010179 17082010178
11082010147 11082010140
16082010158 18082010264
20082010350 21082010370
©2010 by peterlueck.com, Alle Rechte reserviert

Olympus M.Zuiko 9-18mm ED · Review & Bilder

Montag, 05. Juli 2010


Olympus E-PL1, 18mm equiv. ©2010 by peterlueck.com

Mit einem Bildwinkel von 100 bis 62 Grad (18-36mm entsprechend KB) und einer Transportlänge von nur fünf Zentimetern ergänzt das M.ZUIKO DIGITAL ED 9-18mm f/4.0-5.6 die Reihe der Olympus-Objektive für mFT eindrucksvoll. Der Superweitwinkel-Winzling geht – anders als das “alte” FT-Pandant oder das 7-14er Panasonicmodell – konsequent den Weg guter Bildqualität bei geringsten Abmessungen und Gewicht. 155 Gramm, 12 Linsen (davon 3 asphärisch) in 8 Gruppen, Innenfokussierung bei feststehender Objektivfront mit 52mm Filtergewinde und eine Naheinstellgrenze von minimal 10 Zentimetern sind die wichtigsten Eckdaten dieser Zoomoptik vom Erfinder der PEN. Lediglich auf Rekordwerte bei der Lichtstärke verzichtete Olympus wohl mit Hinblick auf Preis und Gewicht.

Mit dem neuen M.Zuiko kommt in Relation zu den Preisen des Wettbewerbs ein optisch hervorragender Weitwinkelspezialist daher, der bestens für die Reisefotografie geeignet ist. Bilder aus der Kombination mit der E-PL1 sind scharf, detailliert und weitgehend frei von Bildfehlern, wenn man kompatible Konverter (z.B. Lightroom 3.0) oder die Kamera-Jpgs benutzt. Insbesondere seine kurze Naheinstellgrenze macht bei 18mm Brennweite (equiv.) aussergewöhnliche Perspektiven möglich. Gegenlichtsituationen und Streulicht meistert es für diesen Blickwinkel nahezu mühelos, auch ohne Gegenlichtblende. Sein Autofokus arbeitet schnell, präzise und so gut wie geräuschlos, was nicht zuletzt Videofans freuen dürfte. Vignettierungen sucht man vergebens und der Schärfeabfall bei Offenblende darf als moderat bezeichnet werden.

Neben den beiden mFT-Pancackes (17er Oly oder 20er Panasonic) gehört dieses Objektiv für mich klar zu den wichtigsten Tools für transportable und mühelose Reisefotografie bei geringer Investition. Es erweitert die Möglichkeiten, zu guten Bildern zu kommen, enorm und verschwindet in der kleinsten Gürteltasche. Alles in allem ist ein Straßenpreis von 500-600 Euro sicher gut investiert. Fazit: Das M.Zuiko 9-18mm ED ist ein großartiges Minizoom mit Funfaktor und Weitblick!

Full Size Samples M.Zuiko Digital ED 9-18mm
(Anklicken für das Original)

P7152842 P7152933
P7152973 P7152832
P6272409 (Fusion-Festival 2010) P6272412 (Fusion-Festival 2010)
P7052661 P6262098 (Fusion-Festival 2010)
P6262130 (Fusion-Festival 2010) P6262117 (Fusion-Festival 2010)
P7022489 P7022486
P6191767 P6171705
P6241960 P6171731
P6241968 P6242003
P7022534 P6211908
©2010 by peterlueck.com

Olympus E-PL1 · Full size samples

Mittwoch, 21. April 2010

Ein Set von Lichtbildern der letzten Tage, aufgenommen mit der neuen PEN und dem Olympus Kitzoom 14-42 sowie dem Lumix-G 20mm. Die Fotos aus der Slideshow sind hier als unveränderte Originale abgelegt. Bis auf die Erfahrung, dass CA’s des Panasonic-Objektivs nicht von der Kamera korrigiert werden* und dass die Verwendung von Art-Filtern die PEN zuweilen etwas langsam macht, kann ich bisher nur Positives berichten. Besonders gefällt der Videobutton, den man per Menü u.a. zur AEL-Taste umfunktionieren kann. In “P/A/S” passende Belichtung anmessen, Button drücken, Schärfenpunkt wählen, Auslöser halb gedrückt halten, Bildausschnitt suchen und abdrücken. Zum Deaktivieren/Neubestimmen der Belichtungsspeicherung einfach nochmals drücken. So einfach kann das sein! Die Farben sind exakt und auch der Tonwertumfang kann sich für die Sensorgröße sehen lassen.

(*Edit: Ändert sich spürbar durch Aktualisierung der Firmware des 20er Objektivs auf V 1.1)

Leica X1 · Bilder aus Istanbul

Donnerstag, 08. April 2010


Leica X1, Istanbul ©2010 by peterlueck.com

Istanbul, das ehemalige Konstantinopel (um 660 v. Chr), ist heute eine der größten Städte der Welt. Die Stadt zählt rund 13 Mio. Einwohner und ist – verteilt auf zwei Kontinente – Bindeglied verschiedenster Kulturen zwischen Asien und Europa. Schon seit einigen Jahren wollte ich im Frühling mal dort hin, nun waren die Flüge günstig.

Die Megacity am Bosporus kommt überraschend wenig exotisch daher und trägt 2010 nicht zu unrecht den Titel “Kulturhaupstadt Europas”. In den paar Ostertagen war es mir allerdings unmöglich, die Facetten Istanbuls auch nur ansatzweise kennenzulernen. Allein der 24Stunden-Traffic macht es mühsam, die verschiedenen Stadtteile zu erkunden. Am schnellsten war dann immer noch der Wasserweg. Wer einmal dort war, sagt man, wird wiederkommen. Die Neugier ist auf jeden Fall geweckt und für ein paar erste Schnappschüsse aus der Minileica hat es auch gereicht.

Die kleine Schwarze war im Übrigen meist im Sucherbetrieb (mit dem Olympus VF-1) und unter verschiedenen Filmvoreinstellungen im Einsatz. Fazit: Das X1-Display macht es leider fast unmöglich, die Unterschiede der Einstellungen von Kontrast und Sättigung wahrzunehmen. Man wird Erfahrungen sammeln müssen, wenn man für jede Lichtsituation nacharbeitsfreie Jpgs erhalten möchte. Bewährt hat sich bei schlappen Kontrasten, die Sättigung der Standardeinstellung einen Wert anzuheben oder in der Einstellung “Lebendig” Sättigung und Kontrast auf “Mäßig” herab zu setzten.

L1073139 L1073129
L1073125 L1073121
L1073077 L1072798
L1072922 L1072730_ISO 800
L1073205 L1072743
L1073289 L1073406
L1073257 L1072652
L1073390 L1073057
L1072789 L1073213
©2010 by peterlueck.com

Voigtländer Ultron für Canon EF (5D II)

Donnerstag, 04. März 2010


Nützlich: Der Fokuspunkt im Sucher der 5D II blinkt bei erfolgreicher manueller Scharfstellung auf.

Das neue Voigtländer Pancake 40mm f/2.0 arbeitet dank Chip nun reibungslos und ohne Adapter mit Canon-DSLR’s zusammen. Übertragen werden alle aufnahmerelevanten Daten, was besonders dem recht einfachen manuellen Fokussieren mit der Kombi entgegenkommt. Einen Autofokus hat das Voigtländer nicht, dafür aber Lichtstärke und eine hervorragende Verzeichnungskorrektur. Der Schärfeverlust zu den Bildrändern hält sich in Grenzen und ist ab etwa Blende 4 zu vernachlässigen. Die Bildleistung ist vor allem für den Preis des Voigländers (knapp 490 Euro) ausgezeichnet. Eine gewisse Vignettierung bei Offenblende aber nicht wegzudiskutieren. Bereits ab f/2.8 kann man sehr gut durchgezeichnete, scharfe Bilder mit dem knapp 3 Zentimeter fachen Pancake aufnehmen. Das Objektiv empfiehlt sich besonders an Kleinbildformat und wenn die Kombi sehr klein sein soll.

Wie oben im Bild illustriert, wird man bei halb gedrücktem Auslöser auch von den (auswählbaren) Fokusfeldern der Kamera unterstützt. Ist der Schärfepunkt gefunden, blinkt zudem der Punkt im Kamerasucher unten rechts zur Bestätigung auf. Das helle Sucherfenster der Kamera gibt, gerade im Nahbereich, genug Auskunft über den Schärfeverlauf. Das Voigtländer ist standesgemäß exzellent verarbeitet und hat einen Anschlag für Unendlich. Eine Art Gegenlichtblende, die auch als Gewindeadapter für die mitgelieferte Nahlinse dient, wird mitgeliefert. Ich habe den Objektivdeckel durch ein 52mm-Original von Canon ersetzt, da dieser weniger aufträgt und ich die Halterung für die Nahlinse wenig nutze. Nachstehend folgen einige unbearbeitete Jpg’s aus der Kamera. (Anklicken für das Original bei flickr.)

_MG_5282_2640 _MG_5320
_MG_5263 _0150046_2640
_MG_6229 _MG_6459
_MG_7481 _MG_6840
_MG_6438 _MG_6390
_MG_6604_SEP _MG_5865
Voigtländer Ultron an Canon 5DII, ©2010 by Peter Lueck

Chorprobe · Leica X1 in Low light

Montag, 01. März 2010


Leica X1, ISO500 ©2010 by Peter Lück

Zwischendurch ein paar Low light-Aufnahmen von der Chorprobe. Gemacht per Blenden- und ISO-Automatik der X1, freihand und zumeist per Autofokus scharfgestellt. Der Amateureffekt der kleinen, “alt” aussehenden Leica kann sich sich positiv auf die Bildergebnisse auswirken! Man wird in der Regel schon nach wenigen Minuten ignoriert, weil es ja eh kein “richtiger Fotoapparat” ist und man vom Verschluss auch nichts hört. Beleuchtung war nur das knappe, winterliche Tageslicht durch die Zimmerfenster, die Ergebnisse sind respektabel.

L1071600_ISO 1000 L1071597_ISO 1000
L1071573_ISO 125 L1071644_ISO 250
L1071605_ISO 250 L1071588_ISO 500
L1071614_ISO 250 L1071625_ISO 320