Mit ‘Peter Lueck’ getaggte Artikel

Fuji X-E1 Review mit Bildern aus Burma

Samstag, 08. Dezember 2012


Fuji X-E1 mit XF 18 mm f2.0 R (Anklicken zum Vergrößern)

Ganz neu auf dem Markt und sicher mehr als nur einen flüchtigen Blick wert ist dieser Tage die Fuji X-E1. Die Kamera folgt bis auf ihren eingebauten elektronischen Sucher dem Konzept der hybriden Fuji X-Pro1, die schon seit längerem angeboten wird und bereits für einiges Aufsehen in der Branche sorgt. Das Design der Fuji, auch das der Bedienelemente, ist dem einer Leica M recht ähnlich. Lediglich die Belichtungskorrektur ist über ein Rädchen auf der Oberseite und nicht wie bei Leica über ein Daumenrad einstellbar. War die X-Pro1 noch etwas größer als eine Leica M9, so fällt das Gehäuse der neuen Fuji etwas kleiner und spürbar leichter aus. Ihr fehlt zwar der der Messsucher, der Fuji-User darf sich dafür aber über einen Autofokus freuen.


“Retro-Look” – Gelungenes Design und hervorragende Bedienbarkeit bei Leica und Fuji.

Ich konnte für einige Wochen drei Objektive und die Fuji X-E1 auf einer Reise nach Burma ausprobieren und erhielt das Paket mit meiner allerersten Fuji-Kamera unmittelbar vor der Abreise. Probeaufnahmen oder das Betrachten dieser in Adobe Lightroom waren so nicht mehr möglich. Jedoch reichte die Zeit im Flieger diesmal für ein umfassendes Studium des Handbuches. Die hier gezeigten Beispielbilder entstanden also ohne Vorkenntnisse, direkt aus dem Karton. Neben dem Fujifilm XF 18 mm f2.0 R und dem Fujifilm XF 35mm f/1.4 R hatte man mir noch ein Makroobjektiv, das Fujifilm XF 60 mm f/2.4 R, beigelegt. Dieses wird wegen dem Cropfaktor der Kamera (x1.5, entsprechend Kleinbild ) zu einem 90 mm-Teleobjektiv. Das 18 mm entspricht etwa 28 mm und das 35er einem 53mm-Objektiv an Kleinbild. Mehr braucht man selten, obwohl für den Weitwinkelbereich sicher auch das von Fuji in Aussicht gestellte Fujifilm XF 14 mm f/2.8 ASPH (21 mm entspr. KB) hochinteressant gewesen wäre. (weiterlesen…)

Die kleine EOS-M

Dienstag, 24. Juli 2012


Mit System und ohne Spiegel – Canon EOS-M mit Wechselobjektiv EF-M 22mm 1:2 STM

Canon hat die EOS geschrumpft. Fast auf den Tag genau zwei Jahre ist es her, dass Masaya Maeda (Canon Inc.) in einem Interview für Isabel Reynolds (Reuters) eine künftige Systemkamera von Canon in Aussicht stellte, die kleiner sein würde als alle ihre bisherigen DSLR-Pendants. Das Ergebnis wurde nun heute offiziell vorgestellt. – Die kleine EOS-M. Wobei das “M” in der Bezeichnung durchaus auch für einen Mix in Bezug auf das Design stehen könnte. Optisch ist das Gehäuse nämlich eine Mischung aus Samsung NX100 und den PEN-PL Modellen von Olympus. Wohingegen das Erscheinungsbild der Objektive eher bei Sony-NEX entliehen scheint.

Aus technischer Sicht darf man sich bei der “M” ein Rudiment der DSLR-Einsteigermodelle von Canon vorstellen, das ebenso zum Filmen taugt.. – Wie in der EOS 650D wurde ein moderner CMOS-Sensor (22,3 x 14,9 mm) mit 18 Megapixeln und ein DIGIC 5-Prozessor verbaut. 31 AF-Felder stehen dem Hybrid AF mit Phasenerkennung zur Verfügung und auch auf Kompatibilität zu Canon’s Systemblitzen wurde geachtet. Auf der Rückseite der Kamera befindet sich, neben einigen wenigen Tasten, ein großer 3-Zoll Clear View II Touchscreen LCD mit 1.040.000 Bildpunkten. Dieser kann gar nicht groß und brillant genug sein, denn die Mini-EOS hat keinen Sucher. Auch die Möglichkeit eines elektronischen Gegenstückes oder eines Klappdisplays, wie ihn die aktuellen Generationen anderer Systemkameras heute anbieten, sucht man leider vergebens. Canon wird sicher – ähnlich wie Olympus seinerzeit – nachlegen und bald schon entsprechende Modelle anbieten. Das gleiche gilt für die beiden ersten Objektive mit EF-M Bajonett. Man muss kein Prophet sein um anzunehmen, dass dem Kit-Zoom EF-M 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM und dem optionalen Pancake EF-M 22mm 1:2 STM weitere Objektive sowie allerlei Zubehör folgen werden. Es braucht halt noch etwas Zeit. Bis es soweit ist, kann zumindest in Sachen Optik der ebenfalls heute vorgestellte Adapter Canon EOS-EF/EOS-M einige Brücken schlagen. Hochinteressant in diesem Zusammenhang dürfte in Kürze auch das Portfolio von Novoflex werden, denkt man zum Beispiel an die Verwendung etwa von Canon FD- oder auch Leica-M/R-Objektiven. Die Canon EOS-M soll in Schwarz, Weiß, Silber sowie in Rot zum Preis von 849,- Euro ab September in Deutschland erhältlich sein.

Hier zu weiteren Informationen und Technischen Daten

Hublot Beach Polo Ostsee Cup Warnemünde

Mittwoch, 16. Mai 2012


Ein paar Eindrücke vom Beach-Polo Cup in Warnemünde – (Bild oben anklicken zur Flash-Diashow.)

Polo direkt am Strand. Am vergangenen Wochenende kamen weit über 20.000 Besucher zum 2. Hublot Beach-Polo Ostsee Cup nach Warnemünde. Begonnen hatte die Veranstaltung bei recht kühlen Temperaturen und harten Böen um sieben Windstärken, was zu interessanten Spielzügen führte und dem Zuschauer einiges an Wetterfestigkeit abverlangte. Am Finalsonntag dann aber – bestes Polo-Wetter und fantastische Spiele. Sieger wurde das Gastgeberteam Grabbe/Hublot mit Philipp Sommer und Ramon Ricomini vor Sven Manthey und Comanche Gallardo vom Team Porsche/Gosch. Jeanette Diekmann und Juan Manuel Medina vom Team ETL belegten den dritten Rang.

Leica M9 | ©2012 by peterlueck.com

Winter in Marrakech

Mittwoch, 15. Februar 2012

Eine kleine aktuelle Serie aus der “alten” Olympus E-PL1 mit dem M.Zuiko 12mm f2.0.
Die sehr interessante OM-D war dafür leider noch nicht zu bekommen.

Olympus PEN | ©2012 by peterlueck.com

Fujifilm X-Pro1 mit Wechselobjektiven

Dienstag, 10. Januar 2012


Hightech im Messsucherlook – Die Fujifilm X-Pro1

Fujifilm hat heute seine im Herbst letzten Jahres angekündigte Systemkamera mit Wechselobjektiven vorgestellt. In der X-Pro1 feiert ein neu entwickelter APS-C “X-Trans Sensor” auf CMOS-Basis Premiere, der 16,3 Megapixel Auflösung liefern soll. Laut Fujifilm sorgt ein neu entworfenes und der Körnigkeit bei analogen Filmen ähnliches Farbfiltermuster dafür, dass ein Tiefpassfilter überflüssig ist. Tiefpassfilter reduzieren vor allem Moirés an feinen Strukturen oder die Darstellung von falschen Farben, bisher leider aber auch die Detailauflösung herkömmlicher Kameras mit CMOS-Sensoren. Schlüssel der Kompaktheit des Kamerabodys im Verhältnis zur Sensorgröße (365 mm²) ist das Auflagenmaß des X-Bajonetts. Es beträgt schlanke 17,7 mm und soll – ähnlich wie bei Leica M – die Effizienz des einfallenden Lichtes erhöhen, das durch das Objektiv eingefangen wird. Die Kamera verfügt – wie bereits die kleine Schwester X100 – über einen Multi-Hybrid-Sucher, der die Vorzüge von optischem und elektronischem Sucher kombiniert. Der Benutzer kann wahlweise ein optisches Sucherbild betrachten oder den elektronischen Sucher mit 1,44 Millionen Bildpunkten und 100% Abdeckung verwenden. Ein Blitz ist in die X-Pro1 nicht eingebaut. Optional können jedoch Blitzgeräte wie der EF-X18 (Leitzahl: 18), EF-20 (Leitzahl: 20) und EF-42 (Leitzahl: 42) im Zubehörschuh verwendet werden. Der Kamerabody ohne Objektiv wiegt rund 450 Gramm und misst 139 x 82 x 42 Millimeter. Damit ist die X-Pro1 etwa so groß wie die Leica M9, die im Gegensatz dazu allerdings über einen Kleinbildsensor verfügt.

Zur Einführung der Fujifilm X-Pro1 werden zunächst drei relativ lichtstarke FUJINON XF Wechselobjektive mit Autofokus angeboten: Das Weitwinkel-Objektiv „XF18mm F2.0 R“ (27 mm, equiv. KB), das Standard-Objektiv „XF35mm F1.4 R“ (53 mm, equiv. KB) und das Tele-Makro-Objektiv „XF60mm F2.4 R Macro“ (91 mm, equiv. KB). Neun weitere Objektive sind geplant. Darunter ein 14mm-Weitwinkel (21 mm, equiv. KB) sowie Zoom- und Teleobjektive. Offizielle Preise gab Fujifilm für Deutschland noch nicht bekannt. Im Gespräch sind derzeit ca. 1.700 Euro für das Gehäuse und um die 600 Euro je Festbrennweite. Die Kamera und die ersten drei genannten Objektive sollen bereits Ende März in den Handel kommen.

Link zur Produktseite
Referenzbilder des Herstellers

Nokton 25/0.95 vs. Panasonic Lumix DG 25/1.4

Mittwoch, 28. September 2011


Review Voigtländer Nokton 25mm f/0.95 und Panasonic Lumix 25mm f/1.4

“Nichts ist wichtiger als Lichtstärke.” Dieser oft strapazierte Satz gilt besonders für Objektive, die an Micro Four Thirds verwendet werden sollen, denn durch den Formatfaktor 2 nimmt die Tiefenwirkung bei gleicher Blende gegenüber Kleinbild spürbar ab. Was für Makroaufnahmen hilfreich sein kann, lässt bei Verwendung von Weitwinkel- oder Normalbrennweiten und wenn eine Blickführung durchs Motiv gefragt ist, gelegentlich zu wünschen übrig. 2009 nahm Cosina sich dieser Problematik an und konstruierte den amtierenden Lichtstärke-Weltmeister für das Micro Four Thirds-Bajonett, das Voigtländer Nokton 25/0.95. Dieses Objektiv ist fantastisch, sowohl vom Handling her als auch von seinen optischen Leistungen. Aber es gibt einen Haken: Es bietet keinerlei elektronische Kontakte und keine automatische Scharfstellung an. Wer diese sucht und nicht wesentlich auf Bildqualität verzichten möchte, wird nun bei Panasonic fündig.

Das neue Panasonic Lumix Leica DG 25mm F1.4 ASPH, so die korrekte Bezeichnung, ist knappe 2 Zentimeter kürzer als das Nokton, etwas dicker, wesentlich leichter und obendrein mit etwa 600 Euro günstiger zu haben. Schon ab der größten Blendenöffnung f/1.4 liefert das Objektiv scharfe und kontrastreiche Aufnahmen. Die Bilder mit gleichen Blendenwerten sind denen des Nokton zum Verwechseln ähnlich. Farblich kommen sie etwas kühler daher, bei Offenblende mit einer Vignette, die das Bild im Vergleich insgesamt dunkler erscheinen lässt. Bereits ab Blende f/2.0-2.8 arbeitet es absolut auf dem Niveau der aktuellen MFT-Referenz.

Bedauerlicherweise ist die Springblende des Lumix DG 25/1.4 in ruhiger Umgebung sehr laut. Benutzer aktueller Panasonickameras (Lumix GH, GF) haben hier derzeit einen nennenswerten Vorteil gegenüber PEN-Usern. Denn der Liveview scheint bei den Modellen verschieden zu arbeiten. An einer Olympus E-PL1 sowie auch an der aktuellen E-P3 “klappern” die Blendnlamellen beim Kameraschwenk vom Hellen ins Dunkle und umgekehrt. Zusätzlich auch dann, wenn nur der Auslöser im Autofokusbetrieb angetippt wird. Diese Geräuschkulisse dürfte zum Beispiel bei Lesungen oder Kirchenzeremonien von den Anwesenden als sehr störend empfunden werden. Hoffen kann man hier nur auf ein baldiges Firmware-Update für das Objektiv oder die genannten Kameramodelle. Bis es so weit ist, empfiehlt es sich, an den PENs regen Gebrauch von der Messwertspeichertaste für die Belichtung zu machen, da diese die Blendenöffnung fixiert und das “Klappern” verhindert.

Unten finden Sie wie immer eine Reihe von Beispielbildern unter Verwendung beider Objektive an der Olympus E-PL1. Die Bilder stammen direkt aus der Kamera und sind nicht bearbeitet oder beschnitten, um einen objektiven Vergleich zu ermöglichen. Sie zeigen, wie dicht Nokton und Lumix qualitativ beieinander liegen und dass man die Entscheidung für oder gegen einen der Kandidaten eher vom Einsatzgebiet her treffen sollte. Das Nokton bietet die geringere Naheinstellgrenze und die höhere Lichtstärke an, das Lumix punktet vor allem durch seinen zügigen Autofokus und die etwas kompaktere Baulänge. Diese entspricht im Übrigen exakt der des Leica Summilux-M 50/1.4 ASPH, das äquivalent zum Kleinbild den gleichen Bidwinkel besitz.


Größenvergleich Nokton 25mm f/0.95, Summilux-M 50mm f/1.4 ASPH FLE (KB), Panasonic Lumix 25mm f/1.4

Full size samples Voigtländer Nokton 25/0.95 vs. Panasonic Lumix DG 25/1.4 ASPH
Original Kamera Jpgs, Olympus PEN E-PL1
Review ©2011 by peterlueck.com

Links: Nokton, rechts: Lumix (Anklicken für das Original)
P9271446 Nokton 25/1.4 @ f/4.5 P9271445 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/4.5
P9271441 Nokton 25/1.4 @ f/2.8 P9271442 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/2.8
P9271428 Nokton 25/1.4 @ f/1.4 P9271429 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/1.4
P9271427 Nokton 25/1.4 @ f/1.4 P9271426 Panasonic Lumix DG 25/1.4
P9271414 Nokton 25/1.4 @f/4.0 P9271416 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @f/4.0
P9271409 Nokton 25/1.4 @ f/4.5 P9271408 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/4.5
P9271323 Nokton 25/1.4 @ f/1.4 P9271321 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/1.4
P9271318 Nokton 25/1.4 @ f/3.5 P9271317 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/3.5
P9271314 Nokton 25/1.4 @ f/4.0 P9271312 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/4.0

Beide Objektive an der Naheinstellgrenze:
Links: Nokton, rechts: Lumix (Anklicken für das Original)
Minimum distance, Nokton 25/1.4 @ f/8 (P9281486) Minimum distance, Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/8 (P9281487)

Beide Objetive bei Offenblende:
Links: Nokton, rechts: Lumix (Anklicken für das Original)
P9271431 Nokton 25/1.4 @ f/0.95 P9271430 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/1.4

PS: Zum Voigtländer Nokton 25/0.95 erschien auf peterlueck.com bereits ein Review mit hochauflösenden Low-Light-Straßenszenen aus London. Bitte folgen Sie diesem Link.

JPEGmini reduziert Größe von Bilddaten

Freitag, 26. August 2011

Auf der Electronic Imaging Konferenz SPIE in San Francisco (USA) wurde ein neues Tool zur Kompression von üblichen JPEGs vorgestellt. Eine neue zum Patent angemeldete Technologie namens “JPEGmini” soll das Datenvolumen von hochauflösenden JPGs erheblich reduzieren können ohne, dass der Betrachter einen visuellen Verlust an Bildqualität feststellen kann. Das Tool soll dabei auf einen Algorithmus zur Rekompression setzten, der die Wahrnehmung des menschlichen Auges nachahmen kann und dessen Encoder Reduktionen bis zu 80% der ursprünglichen Datenmenge möglich macht. Mit dem neuen Format ließen sich Zeit und Kosten für das Bereitstellen und Verbreiten von Bildern erheblich einsparen, Hochauflösende Fotos könnten so unkompliziert per eMail verschickt werden und würden weniger Speicherplatz belegen. JPEGmini bietet derzeit einen Online-Dienst zum testen eigener Bilder an. Unten eine Gegenüberstellung des konventionellen JPEG-Formates aus Adobe® Lightroom 3.5 und des JPEGmini-Formats, fotografiert mit einer Leica M9.

Originalfiles zum Vergleich JPG (links, 17,5 MB) vs. JPEGmini (rechts, 3,5 MB):

L1005144 JPEG from Lightroom 3.5 L1005144 New JPEGmini Format

Adobe Lightroom 3.5 RC versteht neue Kameras

Mittwoch, 24. August 2011


Entwickelt mit Adobe Lightroom 3.5 RC: Olympus PEN E-P3 mit Leica Summarit-M 90/2.5 (180mm equiv.)
Anklicken für Full Size Auflösung

Die gestern veröffentlichte Adobe ® Lightroom “Release Candidate” (RC) Version 3.5 ist mit zahlreichen neuen Kameras kompatibel, u.a. mit Fuji FinePix F600EXR, Olympus E-P3, E-PL3 und E-PM1 sowie Panasonic DMX-G3, GF3, Sony NEX-C3 und SLT-A35. Das Programm erweitert damit nicht nur seine Rohdaten-Unterstützung beträchtlich sondern unterstützt durch mehr als zwei Dutzend neue Profile auch die Korrekturmöglichkeiten für Objektive von Canon, Hasselblad, Nikon, Pentax, Sony und Sigma. Ein erster Probelauf der Mac-Version mit ORF-Dateien aus der Olympus PEN E-P3 und DNGs der Leica M9 verlief reibungslos bei gewohnt zügiger Verarbeitungsgeschwindigkeit. Adobe ® Lightroom 3.5 RC steht ab sofort hier zum Download bereit. Detailierte Informationen (engl.) finden sich im Lightroom Journal.

Olympus M.Zuiko 12mm f2.0 · Review und Bilder

Freitag, 05. August 2011


Glänzender Auftritt – Das Olympus M.Zuiko ED 12mm F2,0 an der PEN E-P3

Am Himmel von Micro Four Thirds ist ein neues, “goldenes Licht” (jap.: Zuiko) aufgegangen. Was Olympus auf der CP+ in Yokohama im Februar noch als Mockup präsentierte, kommt nun in die Läden. – Und dieses M.Zuiko Digital ED 12mm f2.0 ist ein fantastisches Objektiv! Als lichtstarkes und dennoch recht kompaktes Weitwinkel mit einem Bildwinkel von 84° (24mm equiv. KB) bietet es eine interessante und wichtige Option, die auch für weniger gute Lichtverhältnisse geeignet ist.

Der solide aber angenehm leichte Metallcorpus (130g) besteht aus Aluminium und fasst insgesamt 11 Linsen in 8 Gruppen. Darunter ein DSA-Linsenelement (Dual Super Aspherical Lens), dessen Design den extrem großen Unterschied in der Linsendicke vom Rand zur Mitte hin realisiert und ein Super HR-Element (High Refractive), um Öffnungsfehler zu korrigieren. Ebenso zum Einsatz kommen eine asphärische Linse und ein so genanntes ED-Element (Extra low Dispersion) für die Korrektur von Farbfehlern. Sieben Blendenlamellen sorgen für eine annähernd kreisförmige Öffnungsblende und natürliche Hintergrundschärfe. Das M.Zuiko Digital ED 12mm f2.0 verfügt sowohl über einen MSC High-Speed-Autofokus (Movie Still Compatible) als auch über einen Ring zur präzisen mechanischen Scharfstellung mit Entfernungsskala. Übrigens, auch im MF-Betrieb der aktuellen PENs kann auf Wunsch der automatische Fokusassistent (Lupenfunktion) eingestellt werden, dessen Vergrößerungsfaktor dann intuitiv über das Daumenrad auswählbar ist. Wird der Auslöser angetippt, sieht man wieder die ganze Szene im Liveview.

An der Olympus PEN E-P3 betrieben arbeitet das Objektiv rasant und lautlos. Die Fokuszeiten sind in der Praxis kaum mehr wahrnehmbar, die Scharfstellung absolut treffsicher. Es ist eine Freude, dieses sehr gut verarbeitete Objektiv zu benutzen. Nur voll geöffnet zeigt das Zuiko in Extremsituationen einige wenige Chromatische Aberrationen und eine minimale Vignette, die jedoch bereits ab f/3.5 nicht mehr sichtbar ist. Seine optische Leistung ist gemessen an Öffnung und Blickwinkel überragend. Das Objektiv zeichnet klare und scharfe Bilder mit brillanten Farben und dürfte neben dem Voigtländer Nokton 25/0.95 mit zum Besten gehören, was MFT derzeit zu bieten hat.

Am Ende des Artikels ist eine kleine Auswahl erster Beispielbilder mit dem Olympus M.Zuiko Digital ED 12mm F2,0 an der E-P3 zu finden. Natürlich wie immer in voller Auflösung und unbearbeitet, direkt aus der Kamera. Das Objektiv kostet 799,- Euro (UVP) und ist ab sofort im Handel.


Umschalten von AF auf manuellen Fokus: Verborgen hinter dem verschiebbaren Objektivring
befindet sich die Entfernungsskala.


Im Vergleich (v.l.n.r.): Olymps M.Zuiko ED 12/2.0, Leica Elmarit-M 28/2.8 (für KB), Panasonic Lumix G 14/2.5

Full Size Samples Olympus M.Zuiko ED 12mm f2.0
(Anklicken für das Original)

Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7310624 Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7310620
Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7310539 Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7300332
Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7300315 Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7300298
Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7300279 Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7300168
Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7300229 Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7310466
Olympus E-P3, full size camera Jpg, P8029443 Olympus E-P3, full size camera Jpg, P8029417
Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7300303 Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7300251

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Olympus PEN E-P3 · Die schnellste MFT-Kamera

Donnerstag, 30. Juni 2011

Abbildung Olympus PEN E-P3

Mit der heute offiziell vorgestellten Olympus PEN E-P3 kommt weiter Bewegung in den Markt der kleinen Systemkameras. Olympus hatte 2009 mit der E-P1 die erste Micro Four Thirds-Kamera eingeführt und dieses Konzept kontinuierlich ausgebaut. Beim aktuellen Modell sorgt vor allem der Autofokus für frischen Wind. Dieser gilt als der derzeit schnellste aller MFT-Systemkameras und ermöglicht u.a. “Full-Time”-Autofokus-Nachführung und “AF-Tracking” mit dem es möglich ist, kontinuierlich bewegete Objekte zu verfolgen und diese im Schärfebereich zu halten – sogar wenn sie für kurze Zeit nicht im Bildfeld sind. 35 Autokuspunkte können dabei manuell oder automatisch aktiviert werden. Neben einem neuen Prozessor namens TruePic VI finden sich zahlreiche Verbesserungen auch am Gehäuse der PEN. So liefert der neue 3 Zoll OLED-Touchscreen mehr Kontrast, ein breiteres Farbspektrum und einen größeren Blickwinkel bei geringerem Stromverbrauch. Die Anzahl der individuell belegbaren Tasten wurde auf Drei erhöht und auch ein Blitz wurde erstmals in die P-Serie von Olymus eingebaut. Über den Accessory Port 2 kann wie gewohnt Zubehör, z.B. der elektronische Klappsucher VF-2, angeschlossen werden. Kabelloses Blitzen wird mit dem neuen Systemblitz FL-300R möglich.

Ergänzend zur E-P3 wurden noch zwei weitere Kameramodelle, E-PL3 und E-PM1, sowie zwei lichtstarke Festbrennweiten, M.Zuiko 2,0/12 mm (ca. 799 Euro) und M.Zuiko 1,8/45 mm (ca. 299 Euro, oben im Bild) vorgestellt. Die E-P3 ist ab August 2011 zusammen mit dem M.Zuiko 3,5-5,6/14-42 mm II R für ca. 949 Euro in schwarz, weiß oder silber erhältlich. Sobald ich ein Serienmodell der E-P3 habe, wird es wie bisher Beispielbilder auch mit dem neuen M.Zuiko 2,0/12 an dieser Stelle geben.