Mit ‘mFT’ getaggte Artikel

Super-Angulon 2,0/14 · MFT Made in Germany

Donnerstag, 14. Juni 2012


Schneider-Kreuznach goes MFT – Das neue Super-Angulon MFT 2,0/14

Mit dem Super-Angulon 2,0/14 mm hat Schneider-Kreuznach heute sein erstes Objektiv für MicroFourThirds vorgestellt. Bereits im Februar hatte Dr. Josef Staub, Geschäftsführer der Schneider-Gruppe, mit dem Einstieg in das MFT-System Produktentwicklungen u.a. auch für die jungen spiegellosen Kameras angekündigt. “Wir setzen stark auf den innovativen Markt der spiegellosen Systemkameras mit ihren Wechselobjektiven und haben entsprechende Entwicklungen in der Pipeline”, so Staub. Genaue technisch Spezifikationen des für September angekündigte Super-Angulon 2,0/14 mm, das in Deutschland gefertigt wird, sind noch nicht offiziell. Vom Bildwinkel her nahe “Verwandte” sind u.a. das Panasonic Lumix 2.5/ 14 mm und das Olympus M.Zuiko 2.0/12 mm.


Im Vergleich: Olympus M.Zuiko 2.0/12, Super-Angulon 2,0/14 und Panasonic Lumix 2.5/ 14

Nokton 25/0.95 vs. Panasonic Lumix DG 25/1.4

Mittwoch, 28. September 2011


Review Voigtländer Nokton 25mm f/0.95 und Panasonic Lumix 25mm f/1.4

“Nichts ist wichtiger als Lichtstärke.” Dieser oft strapazierte Satz gilt besonders für Objektive, die an Micro Four Thirds verwendet werden sollen, denn durch den Formatfaktor 2 nimmt die Tiefenwirkung bei gleicher Blende gegenüber Kleinbild spürbar ab. Was für Makroaufnahmen hilfreich sein kann, lässt bei Verwendung von Weitwinkel- oder Normalbrennweiten und wenn eine Blickführung durchs Motiv gefragt ist, gelegentlich zu wünschen übrig. 2009 nahm Cosina sich dieser Problematik an und konstruierte den amtierenden Lichtstärke-Weltmeister für das Micro Four Thirds-Bajonett, das Voigtländer Nokton 25/0.95. Dieses Objektiv ist fantastisch, sowohl vom Handling her als auch von seinen optischen Leistungen. Aber es gibt einen Haken: Es bietet keinerlei elektronische Kontakte und keine automatische Scharfstellung an. Wer diese sucht und nicht wesentlich auf Bildqualität verzichten möchte, wird nun bei Panasonic fündig.

Das neue Panasonic Lumix Leica DG 25mm F1.4 ASPH, so die korrekte Bezeichnung, ist knappe 2 Zentimeter kürzer als das Nokton, etwas dicker, wesentlich leichter und obendrein mit etwa 600 Euro günstiger zu haben. Schon ab der größten Blendenöffnung f/1.4 liefert das Objektiv scharfe und kontrastreiche Aufnahmen. Die Bilder mit gleichen Blendenwerten sind denen des Nokton zum Verwechseln ähnlich. Farblich kommen sie etwas kühler daher, bei Offenblende mit einer Vignette, die das Bild im Vergleich insgesamt dunkler erscheinen lässt. Bereits ab Blende f/2.0-2.8 arbeitet es absolut auf dem Niveau der aktuellen MFT-Referenz.

Bedauerlicherweise ist die Springblende des Lumix DG 25/1.4 in ruhiger Umgebung sehr laut. Benutzer aktueller Panasonickameras (Lumix GH, GF) haben hier derzeit einen nennenswerten Vorteil gegenüber PEN-Usern. Denn der Liveview scheint bei den Modellen verschieden zu arbeiten. An einer Olympus E-PL1 sowie auch an der aktuellen E-P3 “klappern” die Blendnlamellen beim Kameraschwenk vom Hellen ins Dunkle und umgekehrt. Zusätzlich auch dann, wenn nur der Auslöser im Autofokusbetrieb angetippt wird. Diese Geräuschkulisse dürfte zum Beispiel bei Lesungen oder Kirchenzeremonien von den Anwesenden als sehr störend empfunden werden. Hoffen kann man hier nur auf ein baldiges Firmware-Update für das Objektiv oder die genannten Kameramodelle. Bis es so weit ist, empfiehlt es sich, an den PENs regen Gebrauch von der Messwertspeichertaste für die Belichtung zu machen, da diese die Blendenöffnung fixiert und das “Klappern” verhindert.

Unten finden Sie wie immer eine Reihe von Beispielbildern unter Verwendung beider Objektive an der Olympus E-PL1. Die Bilder stammen direkt aus der Kamera und sind nicht bearbeitet oder beschnitten, um einen objektiven Vergleich zu ermöglichen. Sie zeigen, wie dicht Nokton und Lumix qualitativ beieinander liegen und dass man die Entscheidung für oder gegen einen der Kandidaten eher vom Einsatzgebiet her treffen sollte. Das Nokton bietet die geringere Naheinstellgrenze und die höhere Lichtstärke an, das Lumix punktet vor allem durch seinen zügigen Autofokus und die etwas kompaktere Baulänge. Diese entspricht im Übrigen exakt der des Leica Summilux-M 50/1.4 ASPH, das äquivalent zum Kleinbild den gleichen Bidwinkel besitz.


Größenvergleich Nokton 25mm f/0.95, Summilux-M 50mm f/1.4 ASPH FLE (KB), Panasonic Lumix 25mm f/1.4

Full size samples Voigtländer Nokton 25/0.95 vs. Panasonic Lumix DG 25/1.4 ASPH
Original Kamera Jpgs, Olympus PEN E-PL1
Review ©2011 by peterlueck.com

Links: Nokton, rechts: Lumix (Anklicken für das Original)
P9271446 Nokton 25/1.4 @ f/4.5 P9271445 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/4.5
P9271441 Nokton 25/1.4 @ f/2.8 P9271442 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/2.8
P9271428 Nokton 25/1.4 @ f/1.4 P9271429 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/1.4
P9271427 Nokton 25/1.4 @ f/1.4 P9271426 Panasonic Lumix DG 25/1.4
P9271414 Nokton 25/1.4 @f/4.0 P9271416 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @f/4.0
P9271409 Nokton 25/1.4 @ f/4.5 P9271408 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/4.5
P9271323 Nokton 25/1.4 @ f/1.4 P9271321 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/1.4
P9271318 Nokton 25/1.4 @ f/3.5 P9271317 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/3.5
P9271314 Nokton 25/1.4 @ f/4.0 P9271312 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/4.0

Beide Objektive an der Naheinstellgrenze:
Links: Nokton, rechts: Lumix (Anklicken für das Original)
Minimum distance, Nokton 25/1.4 @ f/8 (P9281486) Minimum distance, Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/8 (P9281487)

Beide Objetive bei Offenblende:
Links: Nokton, rechts: Lumix (Anklicken für das Original)
P9271431 Nokton 25/1.4 @ f/0.95 P9271430 Panasonic Lumix DG 25/1.4 @ f/1.4

PS: Zum Voigtländer Nokton 25/0.95 erschien auf peterlueck.com bereits ein Review mit hochauflösenden Low-Light-Straßenszenen aus London. Bitte folgen Sie diesem Link.

Olympus M.Zuiko 12mm f2.0 · Review und Bilder

Freitag, 05. August 2011


Glänzender Auftritt – Das Olympus M.Zuiko ED 12mm F2,0 an der PEN E-P3

Am Himmel von Micro Four Thirds ist ein neues, “goldenes Licht” (jap.: Zuiko) aufgegangen. Was Olympus auf der CP+ in Yokohama im Februar noch als Mockup präsentierte, kommt nun in die Läden. – Und dieses M.Zuiko Digital ED 12mm f2.0 ist ein fantastisches Objektiv! Als lichtstarkes und dennoch recht kompaktes Weitwinkel mit einem Bildwinkel von 84° (24mm equiv. KB) bietet es eine interessante und wichtige Option, die auch für weniger gute Lichtverhältnisse geeignet ist.

Der solide aber angenehm leichte Metallcorpus (130g) besteht aus Aluminium und fasst insgesamt 11 Linsen in 8 Gruppen. Darunter ein DSA-Linsenelement (Dual Super Aspherical Lens), dessen Design den extrem großen Unterschied in der Linsendicke vom Rand zur Mitte hin realisiert und ein Super HR-Element (High Refractive), um Öffnungsfehler zu korrigieren. Ebenso zum Einsatz kommen eine asphärische Linse und ein so genanntes ED-Element (Extra low Dispersion) für die Korrektur von Farbfehlern. Sieben Blendenlamellen sorgen für eine annähernd kreisförmige Öffnungsblende und natürliche Hintergrundschärfe. Das M.Zuiko Digital ED 12mm f2.0 verfügt sowohl über einen MSC High-Speed-Autofokus (Movie Still Compatible) als auch über einen Ring zur präzisen mechanischen Scharfstellung mit Entfernungsskala. Übrigens, auch im MF-Betrieb der aktuellen PENs kann auf Wunsch der automatische Fokusassistent (Lupenfunktion) eingestellt werden, dessen Vergrößerungsfaktor dann intuitiv über das Daumenrad auswählbar ist. Wird der Auslöser angetippt, sieht man wieder die ganze Szene im Liveview.

An der Olympus PEN E-P3 betrieben arbeitet das Objektiv rasant und lautlos. Die Fokuszeiten sind in der Praxis kaum mehr wahrnehmbar, die Scharfstellung absolut treffsicher. Es ist eine Freude, dieses sehr gut verarbeitete Objektiv zu benutzen. Nur voll geöffnet zeigt das Zuiko in Extremsituationen einige wenige Chromatische Aberrationen und eine minimale Vignette, die jedoch bereits ab f/3.5 nicht mehr sichtbar ist. Seine optische Leistung ist gemessen an Öffnung und Blickwinkel überragend. Das Objektiv zeichnet klare und scharfe Bilder mit brillanten Farben und dürfte neben dem Voigtländer Nokton 25/0.95 mit zum Besten gehören, was MFT derzeit zu bieten hat.

Am Ende des Artikels ist eine kleine Auswahl erster Beispielbilder mit dem Olympus M.Zuiko Digital ED 12mm F2,0 an der E-P3 zu finden. Natürlich wie immer in voller Auflösung und unbearbeitet, direkt aus der Kamera. Das Objektiv kostet 799,- Euro (UVP) und ist ab sofort im Handel.


Umschalten von AF auf manuellen Fokus: Verborgen hinter dem verschiebbaren Objektivring
befindet sich die Entfernungsskala.


Im Vergleich (v.l.n.r.): Olymps M.Zuiko ED 12/2.0, Leica Elmarit-M 28/2.8 (für KB), Panasonic Lumix G 14/2.5

Full Size Samples Olympus M.Zuiko ED 12mm f2.0
(Anklicken für das Original)

Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7310624 Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7310620
Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7310539 Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7300332
Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7300315 Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7300298
Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7300279 Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7300168
Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7300229 Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7310466
Olympus E-P3, full size camera Jpg, P8029443 Olympus E-P3, full size camera Jpg, P8029417
Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7300303 Olympus E-P3, full size camera Jpg, P7300251

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SCHNEIDER KREUZNACH goes Micro 4/3

Freitag, 04. Februar 2011

Schneider Kreuznach meldet heute den Beitritt zum Micro-Four-Thirds-System. Der deutsche Hersteller war zuletzt u.a. mit seinen innovativen Cine-Xenar Objektiven in den Schlagzeilen der Fachpresse. Laut Josef Staub, Geschäftsführer der Schneider-Gruppe, sieht man gute Chancen für die Entwicklung von Hochleistungsobjektiven auch für diesen Bereich. “Die Planung für eine entsprechende Objektivserie läuft bei uns bereits auf Hochtouren”. Neben Cosina Voigtländer tritt damit ein weiteres Mitglied dem von Panasonic und Olympus ins Leben gerufenen Standard bei. Das junge MFT-System kann optischen Beistand gut gebrauchen, denn es fehlen vor allem und lichtstarke Weitwinkelobjektive und bis auf zwei Ausnahmen hochlichtstarke Festbrennweiten. Das unlängst durch Voigtländer eingeführte Nokton 25/0.95 gilt derzeit als Lichtstärke-Weltmeister bei MFT und erfreut sich aufgrund seiner Gestaltungsmöglichkeiten, die einem 50mm-Objektiv f/2.0 an Kleinbild entsprechen, wachsender Beliebtheit. Man darf gespannt sein.

Voigtländer Nokton 25/0.95 · Die Jackentaschenlampe

Dienstag, 09. November 2010


Lichtstärke für mFT – Das Voigtländer Nokton 25mm f/0.95 ©2010 by peterlueck.com

Jeder, der schon einmal ein Leica Noctilux an einer Leica M probiert hat, wird zweierlei zu schätzen wissen: Erstens die vergleichsweise kompakte Größe dieser Kombination und zweitens deren aussergewöhnliche Möglichkeiten der Bildgestaltung. Mit dem neuen Voigtländer Nokton 25mm f/0.95 MFT ist nun eine Normalbrennweite im Jackentaschenformat auch für mFT zu haben, die sowohl beim Spiel mit selektiver Schärfe als auch unter ungünstigen Lichtbedingungen ihre Trümpfe ausspielen kann.

Eine solche Kombination hat ihren Preis, nicht nur bei Leica. Auch z.B. bei Canon muss man eine größere Menge Geld für ein EF 50/1.2 oder gar ein EF 50/1.0 in die Hand nehmen. Die japanische Objektivmanufaktur Cosina hat unter dem Label “Voigtländer” den Anhängern von Micro Four Thirds diesbezüglich aber eher ein “Geschenk” gemacht und stellt diese optische Meisterleistung mit gleichem Bildwinkel und gleicher Lichtstärke für einen Bruchteil des Preises des o.g. Leica-Objektivs zur Verfügung. Mehr noch, denn mit einer Naheinstellgrenze von nur 15 Zentimetern und einer sensorbedingten Erweiterung der Tiefenschärfe werden Bilder im Nahbereich möglich, die so, zumindest mit dem Noctilux, kaum umsetztbar sind. Andersherum benötigt mFT eben wegen des Formatfaktors 2 bei mittleren Motivabständen vor allem eines, um den Schärfeverlauf mit in die Bildgestaltung einfließen zu lassen: Lichtstärke! Zahlreiche manuelle Adapterlösungen mit hochlichtstarken Festbrennweiten von Olympus OM, Leica/Voigtländer M und Canon FD machten dies bislang möglich. Nun gibt es eine weitere Gelegenheit bei mFT, ganz ohne Adapter.

Das Voigtländer Nokton 25mm f/0.95 MFT entspricht in Größe und Gewicht in etwa dem Leica SUMMICRON-M 1:2.0/75 ASPH und ist ebenso manuell zu bedienen. Blende und Fokus lassen sich Cosina-typisch präzise und leicht einstellen, die Verarbeitung ist auf höchstem Niveau.


Die Entfernungsskala des Objektivs ist zu zwei Drittel dem Nahbereich bis 1 Meter vorbehalten. Der Abstand der Einstellwerte auf dem Objektiv von 1 bis 2 Meter beträgt lediglich 1 Zentimeter. Der Abstand der Markierungen für 2 Meter und unendlich ist ebenso groß.

Das Nokton ist für seinen Anwendungszweck bereits bei offener Blende ausreichend scharf und bietet abgeblendet eine hervorragende Schärfe. Ein gewisses Maß an Vignettierung und auch an Purple Fringing ist bei Blende 0.95 auszumachen, fällt aber deutlich geringer aus als man es erwarten würde. Erste Schnappschüsse lassen auf ein ansprechendes Bokeh schliessen. Bei Aufnahmen mit selektiver Schärfe erzeugen 10 Lammellen eine beinahe kreisrunde Irisblende, die zu einer wohltuenden Wiedergabe der Unschärfebereiche beiträgt. Ich werde das Objektiv in den nächsten Tagen weiter mit der Olympus PEN E-PL1 ausprobieren und sobald sich Zeit findet an dieser Stelle ein kleines Review und natürlich mehr Bilder nachreichen.

First Full size samples, Voigtländer Nokton 0.95/25 mFT
unerarbeitete Kamera-Jpgs (Anklicken für das Original)

Camera Jpg @ f/0.95, PB103896 Camera Jpg @ f/0.95, PB103835
Camera Jpg @ f/5.6, PB114103 Camera Jpg @ f/0.95, PB103903
Camera Jpg @ f/5.6, PB104015 Camera Jpg @ f/0.95, PB103949
PB114231 Camera Jpg @ f/0.95, PB114233
Camera Jpg @ f/5.6, PB114105 PB114111
Camera Jpg @ f/5.6, PB114102 Camera Jpg @ f/0.95, PB114093
Camera Jpg @ f/5.6, PB114132 Camera Jpg @ f/0.95, PB114212
Camera Jpg @ f/0.95, PB114251 Camera Jpg @ f/5.6, PB114081
Camera Jpg @ f/0.95, PB134381 Camera Jpg @ f/0.95, PB114160
Camera Jpg @ f/5.6, PB103991 Camera Jpg @ f/0.95, PB164457

25mm Voigtländer Nokton f/0.95 für mFT

Donnerstag, 26. August 2010

Ein 25mm Voigtländer Nokton f/0,95 für mFT soll heute in Japan vorgestellt werden. Die neue Normalbrennweite (50mm equiv. KB) kann an mFT-Kameras wie Olympus PEN und Panasonic G ohne Adapter verwendet werden und erweitert die Möglichkeiten des Systems beträchtlich. Mit z.B. fast zwei Blendenstufen mehr als beim bislang recht lichtstarken 20er Panasonic f/1.7 (40mm equiv. KB) werden hinsichtlich der Schärfentiefe dann Bilder im “Look” 50mm, f/1.9 entsprechend Kleinbild möglich sein. Knapp 900 Euro soll das lichtstärkste aber manuell zu fokussierende mFT-Objektiv ab Ende Oktober kosten. Das Gewicht ohne Sonnenblende beträgt 410 Gramm bei einer Baulänge von 7 cm. 11 Linsen in 8 Gruppen bieten eine Naheinstellgranze von 15 cm. Die Blende besteht aus 10 Lamellen, ihre kleinste Öffnung wird mit f16 angegeben.

UPDATE: Inzwischen ist das Objektiv verfügbar und erste Bildbeispiele online.

Olympus M.Zuiko 9-18mm ED · Review & Bilder

Montag, 05. Juli 2010


Olympus E-PL1, 18mm equiv. ©2010 by peterlueck.com

Mit einem Bildwinkel von 100 bis 62 Grad (18-36mm entsprechend KB) und einer Transportlänge von nur fünf Zentimetern ergänzt das M.ZUIKO DIGITAL ED 9-18mm f/4.0-5.6 die Reihe der Olympus-Objektive für mFT eindrucksvoll. Der Superweitwinkel-Winzling geht – anders als das “alte” FT-Pandant oder das 7-14er Panasonicmodell – konsequent den Weg guter Bildqualität bei geringsten Abmessungen und Gewicht. 155 Gramm, 12 Linsen (davon 3 asphärisch) in 8 Gruppen, Innenfokussierung bei feststehender Objektivfront mit 52mm Filtergewinde und eine Naheinstellgrenze von minimal 10 Zentimetern sind die wichtigsten Eckdaten dieser Zoomoptik vom Erfinder der PEN. Lediglich auf Rekordwerte bei der Lichtstärke verzichtete Olympus wohl mit Hinblick auf Preis und Gewicht.

Mit dem neuen M.Zuiko kommt in Relation zu den Preisen des Wettbewerbs ein optisch hervorragender Weitwinkelspezialist daher, der bestens für die Reisefotografie geeignet ist. Bilder aus der Kombination mit der E-PL1 sind scharf, detailliert und weitgehend frei von Bildfehlern, wenn man kompatible Konverter (z.B. Lightroom 3.0) oder die Kamera-Jpgs benutzt. Insbesondere seine kurze Naheinstellgrenze macht bei 18mm Brennweite (equiv.) aussergewöhnliche Perspektiven möglich. Gegenlichtsituationen und Streulicht meistert es für diesen Blickwinkel nahezu mühelos, auch ohne Gegenlichtblende. Sein Autofokus arbeitet schnell, präzise und so gut wie geräuschlos, was nicht zuletzt Videofans freuen dürfte. Vignettierungen sucht man vergebens und der Schärfeabfall bei Offenblende darf als moderat bezeichnet werden.

Neben den beiden mFT-Pancackes (17er Oly oder 20er Panasonic) gehört dieses Objektiv für mich klar zu den wichtigsten Tools für transportable und mühelose Reisefotografie bei geringer Investition. Es erweitert die Möglichkeiten, zu guten Bildern zu kommen, enorm und verschwindet in der kleinsten Gürteltasche. Alles in allem ist ein Straßenpreis von 500-600 Euro sicher gut investiert. Fazit: Das M.Zuiko 9-18mm ED ist ein großartiges Minizoom mit Funfaktor und Weitblick!

Full Size Samples M.Zuiko Digital ED 9-18mm
(Anklicken für das Original)

P7152842 P7152933
P7152973 P7152832
P6272409 (Fusion-Festival 2010) P6272412 (Fusion-Festival 2010)
P7052661 P6262098 (Fusion-Festival 2010)
P6262130 (Fusion-Festival 2010) P6262117 (Fusion-Festival 2010)
P7022489 P7022486
P6191767 P6171705
P6241960 P6171731
P6241968 P6242003
P7022534 P6211908
©2010 by peterlueck.com

Olympus PEN

Donnerstag, 25. Februar 2010


Olympus E-P1 · ©2010 by Peter Lueck

Vor wenigen Tagen wurde die E-PL1, die kleinere und auch preiswertere Schwester der E-P1/P2 angekündigt. Dieses Modell ist noch einen Tick kleiner als deren Vorgänger und hat sogar einen kleinen Aufhellblitz an Bord. Olympus rundet damit sein mFT-Paket ab und bietet zusätzlich – wie auch schon zur E-P2 – einen hochauflösenden elektronischen Viewfinder zur Montage im Blitzschuh an. In Kürze werde ich die kleine E-PL1 ausprobieren dürfen, wobei ich vor allem auf das neue 9-18er Zuiko gespannt bin.

Aus der digitalen Ur-PEN verfüge ich inzwischen über einen nicht zu verachtenden Fundus an Schnappschüssen, von denen ich hier mal eine Auswahl zeige. Die Cam ist ein auf fast alle Gelegenheiten vorbereitetes, kompaktes Tool. Gerade wenn man Platz und Gewicht einsparen will. Als ausgesprochen gut sind dabei die Kamera-Jpg’s zu bezeichnen, die sie schon mit den Grundeinstellung abliefert. (RAW’s sind ebenfalls möglich) Jedes mFT-Objektiv und über einen Adapter auch viele weitere, u.a. Leica M-Optiken, lassen sich an den PEN’s verwenden. Diese profitieren, anders als in ähnlichen Konzepten, insbesondere durch den Stabilisator im Kameragehäuse. Die Kombinationsmöglichkeiten auf Objektivseite sind vielfältig und es kommen weitere hinzu. Wer relativ preiswert und unbelastet von professionellem Equipment möglichst überall schöne, gut aufgelöste Bilder machen möchte, liegt bei einer PEN genau richtig. Ihr Mix aus Gehäusegröße und Sensorformat ist auch für anspruchsvollere Nutzer, die möglichst unterschiedliche und kompakte Brennweiten verwenden wollen, nahezu ideal. Bilder bei gutem Licht und mit lichtstarken Objektiven sind kaum von gängigen DSLR’s zu unterscheiden.

Bildbeispiele, Olympus E-P1

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