
Ansehnlich – unbearbeitete Abzüge aus dem Nokia N97 mini
Fotografieren wird immer leichter. Kompakte Kameras haben dank größerer Sensoren in den letzten zwei Jahren deutlich an Bildqualität gewonnen und lassen immer mehr auch die Bildgestaltung durch gezielte Tiefenschärfe zu. Die Ergebnisse aus Sigma DP, Leica X1, Sony NEX oder den neueren mFT-Minis von Panasonic und Olympus sind unter Idealbedingungen kaum noch von denen aus schweren Einsteiger-DSLRs zu unterscheiden. Einige bieten sogar die Möglichkeit, Objektive zu wechseln. Preiswerte Kompaktkameras mit Zoom setzen dagegen konstruktionsbedingt noch immer auf Minisensoren, wie sie ähnlich auch in Mobiltelefonen eingesetzt werden. Zwar kann man die ausnahmslos digitalen Zooms der Handy-Kameras kaum für anspruchsvollere Bilder verwenden, in ihrem Nenn-Blickwinkel aber leisten die Geräte einiges. Das aktuelle Nokia Smartphone N97-mini zum Beispiel hat eine Auflösung von 5 Megeapixeln, einen Blitz, ein Zeiss Tessar 2.8/5.4-Objektv und u.a. die Möglichkeiten, Weißabgleich und ISO einzustellen. Das Fotografieren mit dem fingerdicken Nokia-Zwerg (135 Gramm) ist dank Autofokus und Extra-Auslöser an der Gehäuseseite ein Kinderspiel. Auch Belichtungskorrekturen, Sättigung, Kontrast und Schärfe sind einstellbar. Einen Satz unbearbeiteter Urlaubsbildchen aus der Handycam habe ich mal bei Snapfish ausbelichtet. Die Bilder können sich im Vergleich zu Zoomkompakten durchaus sehen lassen und haben eine ähnliche Tiefenschärfe. Für kleinere Abzüge, Onlinegalerien, Foren und Blogs reicht die Qualität allemal.
Test Samples Nokia N97mini, unbearbeitet:
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