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Leica Summilux 35 ASPH an der PEN E-PL1

Montag, 01. November 2010

Nach den ersten guten Erfahrungen mit adaptierten Zuikos an der PEN, ED 50/2.0 Makro und OM 50/1.4, interessierte mich besonders eine so genannte Portraitbrennweite für die E-PL1. Diese sollte zwischen 50 und 100 Millimetern Brennweite entsprechend Kleinbild besitzen und natürlich lichtstark sein, um gestalterisch etwas Spielraum zu behalten. Kandidaten entsprechend des Formatfaktors an mFT waren das Voigtländer Nokton 35/1.2, dass einen besseren Ruf als die 35/1.4er Version genießt sowie ein Leica Summicron-M 35/2.0 oder Summilux-M 35/1.4. Die Aspherical-Versionen dieser Objektive gelten, zumindest an Leica M, allgemein als besser tauglich für digitale Kameras und so suchte ich vorwiegend nach eben solchen und fand schließlich ein Summilux-M 35/1.4 ASPH.

Samt Novoflex-Adapter mit der Bezeichnung “MFT/LEM” kommt das Objektiv auf eine auch für mFT erträgliche Länge von nur 6 cm bei hervorragendem Bedienkomfort von Blende und Fokus. Letzterer funktioniert ausschließlich manuell, was jedoch insbesondere mit dem Olympus Sucher VF-2 sehr angenehm zu händeln ist. Per zuschaltbarer Lupenfunktion über die Daumentasten an der E-PL1 lässt sich die Schärfe sehr schnell und präzise einstellen. Beim 35er Summilux der letzten Rechnung (1994-2010, oben im Bild) sollte man im Nahbereich und bei kleinen Blendenwerten dabei auf die Reihenfolge achten, erst die Blende und dann die Schärfe festzulegen, da sich der Schärfepunkt im Nahbereich um einige Millimeter beim Abblenden verlagern kann. Dank Liveview ist dies aber eher eine Nebensache, die nur an Messsucherkameras ein Problem darstellen kann. Ein- oder Ausatmen des Fotografen oder seines Gegenüber haben i.d.R. fatalere Folgen. Das Objektiv wiegt etwa 300 Gramm, hat eine Naheinstellgrenze von 70 Zentimetern und ein E-46 Filtergewinde.

Die Bildergebnisse des Summilux-M 35/1.4 ASPH an der PEN sind in allen Blendenbereichen überdurchschnittlich und entsprechen dem Preis des Objektivs. Bereits bei größter Blendenöffnung darf man sich über klare Farben, einen angenehmen Schärfeverlauf und gute Kontraste freuen. Ein Abblenden auf f/2.0-2.8 sorgt für noch etwas mehr Brillanz und Schärfe, danach erweitert man im Grunde nur noch den Tiefenschärfebereich. Ich hatte das Objektiv in den letzten Tagen mit viel Spaß und fast ausschließlich an der PEN und verlinke nachfolgend einmal mehr zu einer ersten Auswahl unbearbeiteter Bildproben direkt aus der Kamera. (ausgenommen B/Ws entwickelt mit Adobe Lightroom 3, Vignette hinzugefügt)

Full Size Samples Olympus E-PL1 mit Leica Summilux-M 35/1.4 ASPH
(Anklicken für das Original)

Camera Jpg @ f/1.4, PA222871 Camera Jpg ISO800, PB013600
Camera Jpg, PA212670 Camera Jpg, PA222849
Camera Jpg ISO400, PA222854 Camera Jpg, PA253102
Camera Jpg, PA222857 PA232949_LR3
Camera Jpg ISO400, PA232999 Camera Jpg, PA232985
PA313529 PA303267
PA233056_LR3 PA303298
Camera Jpg, PA212530 Camera Jpg @ f/1.4, PB053718

©2010 by peterlueck.com

Japan gegen Deutschland · Olympus PL1 vs. Leica X1

Mittwoch, 10. März 2010


Olympus E-PL1 vs. Leica X, ISO1600, 100% camera Jpg’s

Zugegeben, wie schon an der Headline ablesbar, handelt es sich im Folgenden um einen nicht so ernst gemeinten “Hausfrauentest” fernab jeglicher Laborbedingungen. Aber doch um einen Anhaltspunkt, wie eng die Qualitäten aktueller Kamera-Minis derzeit in Sachen Leistung zusammengerückt sind. Erstaunlich, was Olympus aus dem ein ganzes Stück kleineren mFT Sensor rauszuholen vermag. In dieser eher finsteren Mischlicht-Szene aus einer 40W-Stehlampe und etwas Restlicht durch ein Fenster (Auto WB) ist man bei 1/60s und f/2,8 gezwungen, die Kamera auf ISO1600 umzustellen, wenn man noch ein halbwegs scharfes Bild haben möchte. Genau dies habe ich getan, sowohl an der Leica X1 als auch an der Olympus PEN E-PL1 mit entsprechender Festbrennweite, 35mm (equiv.).

PS: Bei verändertem Blickwinkel wäre mit dem mFT-Vorzeigeobjektiv Panasonic LUMIX G 1,7, 20mm (40mm equiv.) sogar noch etwas über eine ISO-Stufe zu gewinnen, was den Unterschied weiter schrumpfen ließe. Wobei die Kamera-Ausmaße immer noch vergleichbar wären! Schön, dass es insgesamt aufwärts geht mit der Bildqualität aus der Jackentasche und das eben nicht nur bei ISO100. Die Bilder aus beiden Kameras sind bei 12 MP, auch im Vergleich zu DSLR’s aus diesem Preissegment, inzwischen mehr als respektabel. So darf es gerne weitergehen.

Leica X1 (links) und Olympus PEN E-PL1 (rechts) full size camera Jpg’s:
(Bilder Anklicken für das Original)

Leica X1, camera Jpg, ISO1600 Olympus E-PL1, camera Jpg, ISO1600