
Olympus E-P1 · ©2010 by Peter Lueck
Vor wenigen Tagen wurde die E-PL1, die kleinere und auch preiswertere Schwester der E-P1/P2 angekündigt. Dieses Modell ist noch einen Tick kleiner als deren Vorgänger und hat sogar einen kleinen Aufhellblitz an Bord. Olympus rundet damit sein mFT-Paket ab und bietet zusätzlich – wie auch schon zur E-P2 – einen hochauflösenden elektronischen Viewfinder zur Montage im Blitzschuh an. In Kürze werde ich die kleine E-PL1 ausprobieren dürfen, wobei ich vor allem auf das neue 9-18er Zuiko gespannt bin.
Aus der digitalen Ur-PEN verfüge ich inzwischen über einen nicht zu verachtenden Fundus an Schnappschüssen, von denen ich hier mal eine Auswahl zeige. Die Cam ist ein auf fast alle Gelegenheiten vorbereitetes, kompaktes Tool. Gerade wenn man Platz und Gewicht einsparen will. Als ausgesprochen gut sind dabei die Kamera-Jpg’s zu bezeichnen, die sie schon mit den Grundeinstellung abliefert. (RAW’s sind ebenfalls möglich) Jedes mFT-Objektiv und über einen Adapter auch viele weitere, u.a. Leica M-Optiken, lassen sich an den PEN’s verwenden. Diese profitieren, anders als in ähnlichen Konzepten, insbesondere durch den Stabilisator im Kameragehäuse. Die Kombinationsmöglichkeiten auf Objektivseite sind vielfältig und es kommen weitere hinzu. Wer relativ preiswert und unbelastet von professionellem Equipment möglichst überall schöne, gut aufgelöste Bilder machen möchte, liegt bei einer PEN genau richtig. Ihr Mix aus Gehäusegröße und Sensorformat ist auch für anspruchsvollere Nutzer, die möglichst unterschiedliche und kompakte Brennweiten verwenden wollen, nahezu ideal. Bilder bei gutem Licht und mit lichtstarken Objektiven sind kaum von gängigen DSLR’s zu unterscheiden.
Bildbeispiele, Olympus E-P1
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