Fuji X-E1 Review mit Bildern aus Burma


Fuji X-E1 mit XF 18 mm f2.0 R (Anklicken zum Vergrößern)

Ganz neu auf dem Markt und sicher mehr als nur einen flüchtigen Blick wert ist dieser Tage die Fuji X-E1. Die Kamera folgt bis auf ihren eingebauten elektronischen Sucher dem Konzept der hybriden Fuji X-Pro1, die schon seit längerem angeboten wird und bereits für einiges Aufsehen in der Branche sorgt. Das Design der Fuji, auch das der Bedienelemente, ist dem einer Leica M recht ähnlich. Lediglich die Belichtungskorrektur ist über ein Rädchen auf der Oberseite und nicht wie bei Leica über ein Daumenrad einstellbar. War die X-Pro1 noch etwas größer als eine Leica M9, so fällt das Gehäuse der neuen Fuji etwas kleiner und spürbar leichter aus. Ihr fehlt zwar der der Messsucher, der Fuji-User darf sich dafür aber über einen Autofokus freuen.


“Retro-Look” – Gelungenes Design und hervorragende Bedienbarkeit bei Leica und Fuji.

Ich konnte für einige Wochen drei Objektive und die Fuji X-E1 auf einer Reise nach Burma ausprobieren und erhielt das Paket mit meiner allerersten Fuji-Kamera unmittelbar vor der Abreise. Probeaufnahmen oder das Betrachten dieser in Adobe Lightroom waren so nicht mehr möglich. Jedoch reichte die Zeit im Flieger diesmal für ein umfassendes Studium des Handbuches. Die hier gezeigten Beispielbilder entstanden also ohne Vorkenntnisse, direkt aus dem Karton. Neben dem Fujifilm XF 18 mm f2.0 R und dem Fujifilm XF 35mm f/1.4 R hatte man mir noch ein Makroobjektiv, das Fujifilm XF 60 mm f/2.4 R, beigelegt. Dieses wird wegen dem Cropfaktor der Kamera (x1.5, entsprechend Kleinbild ) zu einem 90 mm-Teleobjektiv. Das 18 mm entspricht etwa 28 mm und das 35er einem 53mm-Objektiv an Kleinbild. Mehr braucht man selten, obwohl für den Weitwinkelbereich sicher auch das von Fuji in Aussicht gestellte Fujifilm XF 14 mm f/2.8 ASPH (21 mm entspr. KB) hochinteressant gewesen wäre.

Das Bedienkonzept der Fuji X-E1 erwies sich ab dem ersten Tag als erstklassig. Der Blendenring am Objektiv, das Zeitenrad und die automatischen Kombinationen daraus sind intuitiv nutzbar und absolut praxistauglich. Etwas Eingewöhnung beim Umstieg von rein manuellen Objektiven verlangt die manuelle Scharfstellung, da diese nicht direkt und ohne eine genaue Skala auf dem Objektiv erfolgt. Der eingebaute OLED-Farbsucher (2.360.000 Pixel, mit Dioptrienausgleich) ist sehr klein, arbeitet unter normalen Bedingungen aber nahezu “live” und taugt recht gut zur Beurteilung des Bildes. Leider kann das per Lupenfunktion vergrößerbare Sucherbild bei adaptierten Objektiven etwas “schmieren”, wenn stark abgeblendet wird oder unter schlechten Lichtbedingungen lange Brennweiten verwendet werden. Ein exaktes Scharfstellen wird dann zum Geduldspiel. – Ähnlich übrigens, wie die Verwendung des Autofokus im Makrobereich mit dem Fujifilm XF 60 mm f/2.4 R. Hier brauchte der Autofokus meines Exemplares trotz Firmwareupdate viel zu lange, bis er den Schärfepunkt fand. Bei normalen Motivabständen fokussierten alle Objektive auch bei wenig Licht ansonsten zügig. Die Scharfstellautomatik der Kamera fokussiert trotz verkleinertem Messfeld dabei gern mal auf kontrastreichere Elemente im Hintergrund, statt auf die avisierte Stelle im Vordergrund. Dies ist wenig erfreulich und könnte dem Messverfahren geschuldet sein, ist aber mit etwas Erfahrung und Aufmerksamkeit beherrschbar. Das Rückendisplay der Kamera verwöhnt mit einer guten und scharfen Darstellung. Im Live view sollte es nicht auf “Automatik” gestellt werden, da der Augensensor auf den Sucher umschaltet, wenn man z.B. beim Abschatten mit der Hand in die Nähe der Augenmuschel kommt. Die Fuji X-E1 passt exzellent ins kleinste Reisegepäck, liegt gut in der Hand und ist ausgezeichnet verarbeitet. Sogar einen kleinen eingebauten Aufhellblitz mit der Leitzahl 7 hat man ihr spendiert. Neben Full-HD-Video mit 1080p mit 24fps und z.B. der Panaoramafunktion verfügt die X-E1 über eine Vielzahl von Einstellmöglichkeiten wie die Filmsimulationen PROVIA, Velvia, ASTIA, Sepia, Schwarzweiß und einer Reihe Schwarzweiß-Filteranwendungen wie Gelb-, Rot- und Grünfilter.


Fuji X-E1 mit XF 35mm f/1.4 R (Anklicken zum Vergrößern)

Schon allein der Bildwirkung wegen verwendete ich unterwegs am liebsten das universelle XF 35mm f/1.4 R. Mit Offenblende zeichnet es eine schöne Bildtiefe, die man bei Normalbrennweiten sonst eher an Kleinbildkameras gewohnt ist. Aber auch das XF 18 mm f2.0 R machte viel Freude. Durch seine für den Bildwinkel recht hohe Lichtstärke war es auch während der Dämmerung und in Innenräumen sehr gut verwendbar. Überhaupt meistert die kleine Fuji Situationen mit wenig Licht rasch und spielend. ISO-Werte bis 3200 sind auch bei Nachtmotiven allgemein gut aufgelöst und sehenswert. Eine Performance, die für ähnliche Kameras nicht eben selbstverständlich ist. Etwas langsam erschien mir nur die Schreibgeschwindigkeit der Kamera (mit SanDisk Extreme III, 30MB/s 16GB). Zwar kann man bis zu 6 Bilder pro Sekunde zügig hintereinander aufnehmen, das Abspeichern auch von Einzelaufnahmen, um diese direkt am Display betrachten zu können, dauert jedoch einige Sekunden.

Betrachtet man nach dem Ende einer langen Reise gänzlich unvoreingenommen das Material aus der Fuji X-E1 und den dazugehörigen Objektiven, so wird man überrascht sein. Das unkomplizierte Handling, die Einfachheit in der Bedienung und die hohe Qualität der optischen Komponenten wird in den Bildergebnissen sichtbar. Fujis neuentwickelter X-Trans CMOS Sensor zeichnet klare Farben und saubere Strukturen mit einem außergewöhnlichen Dynamikumfang auf. Die Kamera arbeitet schnell und diskret. Das Resultat sind Bilder weit über dem üblichen APS-C Durchschnitt mit bestechender Schärfe, ansprechendem Bokeh und farblicher Brillanz. Trotz einiger Kritikpunkte, bezogen auf das Verhältnis von Preis, Leistung und Gewicht, kann man derzeit wohl nichts besseres kaufen!

Fujifilm X-E1 Test Samples ©2012by peterlueck.com
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Weitere Bilder finden Sie bei Flickr: Burma People ©2012by peterlueck.com

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47 Antworten zu “Fuji X-E1 Review mit Bildern aus Burma”

  1. Norbert sagt:

    Tolle Fotos und vielen Dank für den Bericht. Da bin ich ja mal gespannt auf die x-e1.

  2. Ole sagt:

    Mal wieder sehr schöne Fotos, Peter! Hast Du RAW verwendet?

  3. Peter sagt:

    Danke. Ja, natürlich. Aber die Kamerajpgs können sich absolut sehen lassen.

  4. Marcus sagt:

    Hallo Peter, danke für den Bericht und die Klassebilder!
    Verfolge Deine Reviews regelmäßig und war gespannt was wohl als erstes kommt, RX1 oder X-E1?
    Ich hab mich für die X-E1 entschieden, aber leider noch nicht so viele eindrucksvolle Motive vor der Linse gehabt wie Du. :(

    PS Die KB Umrechnung fürs 35er in Deinem Bericht müsste 53 oder 56 sein.

  5. Dong sagt:

    Wahnsinnig schöne Bilder hast Du da gemacht, *Daumenhoch*. Und danke für den Bericht!

  6. Peter sagt:

    @Marcus: Danke, Danke. Die Umrechnung beim 35er habe ich korrigiert.

  7. Thomas sagt:

    Vielen Dank für den Erfahrungsbericht und die schönen Bilder. Sehr hilfreich für meine Kaufentscheidung!

  8. chris sagt:

    Starke Bilder !

  9. Oliver sagt:

    Klasse Bericht, tolle Bilder!!!
    Dem gibt es nichts hinzuzufügen!

    Herzlichen Dank Peter!

    VG Oli

    PS:
    Ich hab sie :-)

  10. Patrick sagt:

    Wie immer geil! Toll gemacht.

    Ich will ja nicht den Oberlehrer spielen, aber die X-E1 hat doch – wie meine X-Pro1 – einen APS-C mit 1,5x Crop-Faktor, oder? 1,6 findet man dann eher bei Canon.

    Ergo entsprechen die drei Fujinons 27mm (~28er), 53mm (~50er) und 90mm KB. Das Fujinon XF 14mm/F2.8 R wird dann einem 21mm KB-Weitwinkel entsprechen.

    Wie gesagt, ich will echt nicht auf den Zahlen rumreiten (weils marginale Abweichungen sind), denke aber dass “Suchende” die über diesen Blog stolpern ggf. ein paar ??? im Gesicht haben könnten…

    Regards,

    Patrick

  11. Sven sagt:

    Wow. Wirklich sehr sehr fein :O
    Das Bild mit dem “nähenden” Fischer am Strand finde ich absolut genial!
    Wurde da der Blitz benutzt? Mit dem Gegenlicht finde ich die Dynamik da echt bemerkenswert!

  12. Peter sagt:

    Patrick, das stimmt. Bin – aus welchem Grund auch immer – von x1.6 ausgegangen. Einmal nachgeschlagen… und geändert. Danke!

  13. Jörg S sagt:

    Ohne Zweifel lassen sich – in den Händen von Könnern ;-) – herausragende Bilder mit der X-E1 machen. Die Low-Light Fähigkeiten übertrumpfen die der M9 bei weitem, mal sehen, was dem die neue Leica M entgegenzusetzen hat. Aber angesichts des vielfachen Preises bleibt dieser Vergleich ohnehin akademisch. Auch schön zu sehen, dass sich dank f/1,4 beim 35mm-Objektiv die Gestaltung mit der plastisch wirkenden, geringen Schärfentiefe gut umsetzen lässt. Wobei das Bokeh beim Summilux “cremiger” wirkt, nicht wahr?
    Für mich weniger gefällig ist die Proportion von kompaktem Gehäuse und zwangsläufig, da mit AF-Antrieb, (zu) voluminösen Objektiven. Ein Phänomen, das man ja auch von Sony NEX kennt. Jackentaschentauglichkeit gilt da nur für’s Gehäuse. Insofern bleibe ich doch lieber bei der OM-D mit den kleinen, leichten Festbrennweiten, demnächst mit f/1,8 17mm. Bin gespannt, ob es vom “EX-Olympus-PL1-Botschafter” über diese Kombi beizeiten auch was Anschauliches zu sehen und zu lesen gibt ;-)
    VG Jörg

  14. Gensu sagt:

    Peter, bei Dir ist es völlig egal, welche Kamera Du verwendest.
    Es kommt immer das selbe dabei raus: Erstklassige Bilder!
    Das heißt, bei Dir zählt eigentlich nur noch der Spaß, den Dir eine Kamera bereitet. Oder? :-)

    Farben und Dynamikumfang wirken in der Tat unheimlich knackig. Gefällt mir gut.
    Vielen Dank für Deinen Bericht und Deine tollen Bilder – macht immer wieder Laune!
    Viele Grüße, Gensu

  15. Evoke sagt:

    Es ist wie immer ein Genuss Deine Berichte mit den tollen Bildern zu lesen. Meist habe ich aber nach Deinen Berichten ein großes Loch in der Tasche :-)

    Ich habe mir die Fuji auf der PK auch lange angeschaut und neben den Objektiven von Fuji auch manuelle Objektive (waren am Fujistand verfügbar) ausprobieren können. Die Fuji hat selbst in der kurzen Phase des Probieren viel Spaß gemacht. Ich kann Deine Begeisterung sehr gut verstehen!

    Danke für den tollen bebilderten Bericht!

    Viele Grüße
    Evoke

  16. Peter sagt:

    @Sven & Ole: Vielen Dank, auch allen anderen, die hier immer mal mitmachen!

    Nein, kein Blitz. Ich hatte etwas unterbelichtet, um hinterher in Lightroom die Schatten aufzuhellen. Anders als in der Leica X1/2 Synchronisiert der Kamerablitz keine kurzen Verschlusszeiten.

  17. Helge sagt:

    Danke für die absolut sehenswerten Eindrücke aus Burma. Der nähende Fischer am Strand ist wirklich Klasse und ist ein schönes Beispiel, das offenbar genügend Reserven beim Aufhellen der Schatten in den Bilddaten stecken.

    Vielleicht bilde ich es mir nur ein, aber irgendwie haben Deine Bilder aus der Fuji “andere” Farbstimmungen, als ich sie sonst von Dir gewohnt bin.

    Hinsichtlich des “Schmierens” im EVF werden wir vermutlich demnächst noch ein weiteres Negativ-Beispiel erleben…

    VG
    Helge

  18. Peter sagt:

    Danke, Helge. – Möglich, dass das “Provia-Farben” ;) sind. Analog habe ich früher, gelegentlich “Superia”-Filme benutzt. Lieber allerdings Kodak-Filme, die etwas wärmer waren. Natürlich ist das Licht da unten auch ein bisschen anders. Was das “Schmieren” angeht, ist ein DSLR- oder Messsucher natürlich noch klar im Vorteil, dafür ist die Kiste aber kleiner und weniger schwer.

  19. Alex sagt:

    Toll, einfach nur Toll.
    Machst Du das mit der Fotografie Beruflich?

    Zur XE-1 denke da ist noch ein Menge drin, und wenn Fuji dann zusätzlich Richtung Vollformat gehen würde sind die Kameras wirklich Leica Killer, denke ich.
    Obwohl eine Leica ist eine Leica, bei mir bis jetzt nur analog (“nur”)

  20. Peter sagt:

    Danke Alex und herzlich Willkommen. Fotos ja, die Seite hier ist aber nur ein “Steckenpferd”. Kleine, gut gemachte Kameras und Objektive sind für unterwegs natürlich höchst interessant und können helfen, näher ans Geschehen heranzukommen. Ich verfolge den Markt aufmerksam und teile hier meine Erfahrungen.

  21. Als Burmafraek, könnte ich in (fast) jede Aufnahme hineinhüpfen. Schöne Motivauswahl, knackscharf und gutes “Spiel” mit der Tiefenschärfe. Als Dankeschön verweise ich auf meine Website http://www.rucksackreisen-derendorf.de, die zwar nicht diese Bildqualität aufweist, dafür aber spannende und unterhaltsame Auszüge aus meinem Buch “Go Burma (Myanmar) – Rucksackreise durch ein geschundenes Juwel” bietet. Viel Spaß beim Lesen und Danke für den fotografischen Ausflug in diese wunderbar-exotische Welt.

  22. Norbert Zellmer sagt:

    Hallo Peter,

    dies sind also RAW-Aufnahmen mit der X-E1.
    Mit welcher Software hast Du sie in das JPG-Format entwickelt.
    Angeblich soll es Probleme mit der Konvertierung geben. Im Netz gibt es viele Testaufnahmen, bei denen feine Strukturen der Fuji unsauber sind, z.B. :
    http://www.dpreview.com/reviews/fujifilm-x-pro1/25
    (schau Dir das Wappen am Flaschenhals an).
    Auch von mir ein Danke für die sehr lebendigen und ausdrucksstarken Fotos !

  23. Sven sagt:

    Hallo Peter,

    vielen Dank für Dein Review und diese absolut fantastischen Bilder, welche Du uns hier zeigst!
    Welchen RAW-Konverter hast Du verwendet? Lightroom?

    Beste Grüße
    Sven

  24. Digitom sagt:

    Hallo Peter,

    wirklich erstklassige Bilder, und ein toller Test der kleinen Fuji!
    Bin mal gespannt, wie sich Leica M Optiken an der Fuji machen.
    Denke, das Teil kann der M schon locker das Wasser reichen!
    Vor allem, wenn man den Preis mal anschaut.
    Besten Dank für Bild und Test,
    Thomas

  25. Peter sagt:

    Hi Thomas, frohe Weihnachten. Wir werden es sehen, noch ist die M ja nicht draußen.

  26. nocti lux sagt:

    Hallo Peter,

    danke für den Bericht mit den first-class Bildern. Meine Überlegungen, die X-E 1 neben mein Leica M analog Gedöns zu stellen, hat sich zur konkreten Kaufabsicht gemausert.

    Das 14 mm Objektiv soll den Bildkreis des KB Formats auszeichnen. Könnte ein Hinweis darauf sein, dass in näherer Zukunft eine KB-X irgendwas auf den Markt kommt.?

    Gruß Clemens

  27. Peter sagt:

    Herzlich willkommen Clemens,
    Danke Dir. Doch das mit dem 14er halte ich für ein Gerücht. Auch die anderen Festbrennweiten für Fuji-X sind ja keine Schnäppchen und müssten für ein Kleinbildgehäuse nochmals aufgelegt werden. Zumindest in der Roadmap des Herstellers wäre sicher ein Verweis auf ein solches Highlight zu finden gewesen. Möglich, dass so etwas mal kommt. Aber das wird wohl noch etwas dauern…

  28. Götz sagt:

    Ich platze gerade vor Neid, und zwar dreimal :-) . Du hast mein Traumziel bereist, hattest die Kamera dabei, die gaaaaaanz weit oben auf meinem Wunschzettel steht und hast dann auch noch so tolle Bilder gemacht. Klasse! Guten Rutsch!

  29. Peter sagt:

    Ebenso, Danke Götz.

  30. Norbert Zellmer sagt:

    Hallo Peter,

    ich muss jetzt doch noch einmal nachfragen (habe dies schon am 15.12. getan), welche RAW-Software Du benutzt hast ?
    Ich stehe kurz vor dem Kauf der Fuji ….
    Dir wünsche ich ein glückliches Jahr 2012 !
    Herzliche Grüße
    Norbert

  31. Peter sagt:

    Danke Norbert. Als Entwickler wurde Lightroom 4 verwendet, viele Bilder unter dem flickr-Link sind auch nur Kamera-Jpgs. Ich bin kein Fan von stundenlangen Bildbearbeitungen oder Softwareeffekten. Frohes Neues!

  32. Esat sagt:

    Super Review und die Bilder absolut spitze.

    habe mir jetzt auch eine X-E1 gekauft und bin damit sehr zufrieden.

    Was für Objektive hast du? Was für Zubehör hast du oder kannst empfehlen?

    Ist es möglich die Einstellungen (ISO, Blende, Brennweite, Verschlusszeit) von den Bildern herauszufinden?
    Danke

  33. Esat sagt:

    Ausserdem würde mich interessieren, was für Ausrüstung ausser der Kamera hast du dabei gehabt?

  34. David Heintz sagt:

    Wonderful photographs! I have an X Pro1 but a long way to go to reach your skills!
    Particularly like the guy on the beach repairing his net.

    Are these OOC jpegs, are processed? Can you give some insight of your processing?

    Thanks.

  35. Peter sagt:

    Esat, steht alles im Text, Danke. Dabei waren 3 Objektive und die Kamera. Als Zubehör können ein, zwei Akkus sicher nützlich sein, ggf. auch mal ein Graufilter. Ich hatte einen Fuji-Adapter für Leica-M Objektive dazu bekommen, den aber nicht mitgenommen. Durch den Cropfaktor schien es mir wenig sinnvoll, M-Objektive anstelle der X-Objektive zu verwenden. Die Einstellungen zu den Bildern kann man leicht in flickr nachschauen. Rechts unten, unter “Weitere Informationen” bei “Einstellungen” steht zu diesem Bild zB. 1/30ƒ/2 ISO 800 18 mm.

  36. Peter sagt:

    Thanks for that, David. In this set are many OOC pictures. However, the fisherman was developed in Lightroom. I had intentionally underexposed, to protect the lights in the sky. Later I’ve brightened the shadows in Lightroom.

  37. nanochen sagt:

    Sehr schöner Bericht. Schöne Fotos …..
    Und trotzdem eine Frage betreffend des Bildes http://www.flickr.com/photos/peterlueck/8237598603/sizes/h/
    Wenn man die auf Originalgröße zieht, sieht man deutlich eigenartige, comicartige Konturen bzw. Bilddetails. (ziemlich gut auf dem Stein oder am Kopf des Kutschers zu sehen.

    Wie kann ich das der ansonsten schönen Kamera verzeihen?

  38. Monika sagt:

    Danke Peter, für diesen guten, knappen und dennoch aussagekräftigen Artikel. Seit einiger Zeit überlege ich mir, nicht mehr 10kg Gepäck sondern eher weniger beim Fotografieren mitzuschleppen und mich stattdessen wieder der Fotografie zu widmen und nicht dem wehen Buckel. Dieser Artikel hat mir geholfen, einen Schritt weiter in diese Richtung zu tun.
    Sehr schöne Aufnahmen, übrigens. Sie erzählen mir Geschichten. Chapeau.

  39. Bo sagt:

    Super Bilder! Und tolles Review. Hat bei der Kaufentscheidung auf jeden Fall geholfen.
    Danke!

  40. Mark sagt:

    Sehr schöner Bericht, stimmungsvolle Fotos bei tollem Licht und für uns nicht alltäglichen Motiven.
    Man sieht die andere Art mit FBs zu fotografieren wobei ich manches Motiv mit mehr Tiefenschärfe vielleicht vorgezogen hätte.
    Was man aber sagen sollte ist das Peter einfach ein gutes Auge hat, ich bin sicher das er mit einer E-M5 + 17mm/1.8 und 45/75mm oder einer Nex 7 mit FBs keinen Deut schlechtere Fotos mit nach Hause gebracht hätte.
    Die Stärke der Fuji bei hohen ISO finde ich hier nicht so herausstechend, zb das Kind bei ISO1600.
    Für mich ist der Bericht vorallem zur Frage FBs oder Uni-zooms interessant.

  41. Ein guter, schneller Bericht und wunderbare Beispielbilder.
    Ich arbeite beruflich mit der NIKON D4 und suchte etwas “kleines”, für mich selbst, wenn das große Besteck zu Hause bleiben soll.
    Seit einer Woche ist die X-E1 da. Was soll ich sagen. Sie ist eine echte Zauberin.
    Zwar habe ich diesen Beitrag hier erst heute, nach dem Kauf gefunden. Aber er bestätigt mir im Nachhinein, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

    Herzliche Grüße!

  42. barbara sagt:

    lieber peter, eben stosse ich auf den bericht von dir und bin sehr beeindruckt von deinen bildern. danke. ich habe bis vor 15 jahren mit einer canon a-1 gearbeitet und alles selbst entwickelt und vergrössert. dann kam eine lange foto.pause…da digital nichts ähnliches zu haben war, dann hab ich mir die fuji finepix 100 gekauft und bin aber nicht wirklich zufrieden, weil ich gerne im makrobereich fotografiere und nicht gerne bildbearbeitung mach oder nachträglich ausschnitte wähle. ich wähle den ausschnitt gerne beim fotografieren und nicht erst danach. im dez hatte ich dann die x-e1 zum test und war begeistert. kritisierst du am makro nur den autofokus? ich bin köchin und gärtnerin und möchte im kommenden jahr gerne fotos machen, die ich später mal für ein buch verwenden könnte. denkst du, die x-e1 ist eine gute wahl dafür?

  43. Peter sagt:

    Hallo Barbara, meine Kritik bezog sich vor allem auf die AF-Geschindigkeit des 60er-Makroobjektives. Dieser braucht, zumindest mit der aktuellen Firmware, einfach zu lange für bewegte Motive. Erste Wahl hierfür könnten auch eine aktuelle Olympus PEN oder OM-D mit makrotauglichem Objektiv sein, da hier die höhere Tiefenschärfe des kleineren Sensors und der flinke AF ein unbeschwerteres Fotografieren möglich machen.

  44. Jochen sagt:

    Hallo Peter,

    ich schaue schon seit geraumer Zeit immer wieder auf deine Seite und bin begeistert von deiner Art Menschen in Szene zu setzen. Ich fotografiere noch viel analog (M6,LeicaflexSLII,CL) und habe als Digicam eine M8.2 . Es juckt schon muss ich eingestehen, wenn ich mir deine Bilder anschaue mir eine Fuji zuzulegen, wenn ich mir dann aber die Realität in Flickr zu dieser Kamera anschaue, da merkt man ganz schnell es ist nicht die Kamera sondern der der dahinter steht und die Locations die du besuchst. Reportagefotografie at home verlangt einem schon verdammt viel Kreativität ab. Ich denke ich werde dem M System treu bleiben, denn als Backup leistet mir die Ricoh GXR mit M-module gute Dienste im hohen Iso Bereich. Ich wünsche dir ganz viel Spass bei deiner weiteren Arbeit und immer gutes Licht.

  45. Guntram sagt:

    Hallo Peter,

    ich schaue seit langer Zeit immer wieder hier vorbei, ohne Kommentare zu posten. Deine Bilder sprechen für sich!! Wie immer bei Dir sind auch die Myanmar-Fotos sehr schön. Allerdings glaube ich – wie einige andere auch hier – dass Du mit einer 4/3 Kamera ähnliche Ergebnisse produzierst hättest. Vermutlich sogar mit einer Lomo :-) Ich erinnere mich da an einen Trip von Dir nach Marokko…..

    Zur Fuji X-E1: Ich hatte die X-Pro1 ausprobiert, mich aber dann doch für die OM-D entschieden, weil der langsame AF, die fehlende Raw-Konverter-Unterstützung und einige andere Quirks der Kamera abgehalten haben. Die X-E1 soll ja in der Hinsicht nun ein wenig nachgebessert haben. Du hast doch inzwischen einen sehr guten Überblick von Vollformat (Leica) über APS-C (Fuji X-E1) zu 4/3 (Pen etc.). Mich würde daher interessieren, welche Kamera derzeit für Dich im Reportageeinsatz die beste Mischung aus Bildqualität und Handling bietet?

  46. tolpur sagt:

    >> Und trotzdem eine Frage betreffend des Bildes http://www.flickr.com/photos/peterlueck/8237598603/sizes/h/
    Wenn man die auf Originalgröße zieht, sieht man deutlich eigenartige, comicartige Konturen bzw. Bilddetails. (ziemlich gut auf dem Stein oder am Kopf des Kutschers zu sehen.

    Wie kann ich das der ansonsten schönen Kamera verzeihen? <<

    Das ist der berüchtigte "Wasserfarbeneffekt", welcher durch fehlerhaftes Demosaicing des X-Trans Sensors zustande kommt.
    Lösung: Silkypix statt Adobe-Konvertern verwenden.

  47. Eric sagt:

    [...]Lösung: Silkypix statt Adobe-Konvertern verwenden.[...]

    Silkypix als Alternative zu Adobe zu bezeichnen nenne ich mal eine avancierte Herangehensweise an das Lösen von Konvertierungsproblemen.

    Hast du da vorzeigbare Beispiele, tolpur?